Épisodes

  • #165 Sichtbar werden!
    Jul 21 2026
    Ein halbes Jahr nach einer unauffälligen Vorsorgeuntersuchung ertastete Bettina selbst einen Knoten in ihrer Brust. Die Diagnose: triple-negativer Brustkrebs. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie mit enjoy midlife bereits begonnen, Frauen in der Lebensmitte dabei zu begleiten, sich wieder mehr zu zeigen, für ihre Träume loszugehen und ihre Komfortzone zu verlassen. Mit der Krebsdiagnose wurde diese Haltung plötzlich zu ihrer eigenen Herausforderung. Bettina entschied sich bewusst für die schulmedizinische Behandlung und ergänzte sie durch Ansätze, die ihr persönlich Kraft gaben. Gleichzeitig stellte sie sich immer wieder die Frage: Wie möchte ich leben? Und genau diese Frage begleitet sie bis heute. In unserem Gespräch sprechen wir über Brustkrebs, Selbstverantwortung und darüber, warum persönliches Wachstum oft dort beginnt, wo wir unsere Komfortzone verlassen. Bettina erzählt, weshalb Sichtbarkeit so viel mit Selbstvertrauen zu tun hat, warum wir aufhören sollten, auf den perfekten Zeitpunkt zu warten, und weshalb sie Frauen heute dabei begleitet, mutig ihren eigenen Weg zu gehen.
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    1 h et 10 min
  • #164 Wechseljahre & Hormone
    Jul 14 2026
    Nach einer Krebstherapie geraten viele Frauen durch Medikamente frühzeitig in die Wechseljahre. Andere erleben sie ganz natürlich im Laufe ihres Lebens. Die Beschwerden können ganz unterschiedliche sein und oft stellt sich die Frage: Was passiert eigentlich gerade in meinem Körper? In dieser Folge spricht Dr. Marike Albrecht darüber, welche Aufgaben Hormone in unserem Körper übernehmen, warum sie für unser Wohlbefinden so wichtig sind, welche Veränderungen während der Wechseljahre stattfinden und warum dieses Wissen gerade nach einer Krebserkrankung so wichtig sein kann. Außerdem geht es um die Rolle von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Närhstoffen. welche Möglichkeiten es gibt den Körper zu unterstützen, und wann bioidentische Hormone eine sinnvolle Option sein können.
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    1 h
  • #163 Wenn Brustkrebs nach zehn Jahren zurückkehrt
    Jul 7 2026
    Im Jahr 2001 ertastete Silke einen Knoten in ihrer Brust. Die Diagnose: Brustkrebs. Nach der Therapie fand sie Schritt für Schritt zurück ins Leben. Sie bekam 2006 noch einmal eine Tochter, lernte, das Leben bewusster zu genießen, und hatte das Gefühl, wieder nach vorne schauen zu können. Zehn Jahre später ertastete sie erneut einen Knoten. Wieder lautete die Diagnose Brustkrebs. Im Laufe der Behandlung stellte sich heraus, dass Silke Trägerin einer BRCA1-Mutation ist. Sie entschied sich für eine beidseitige Mastektomie und später auch für die Entfernung der Eierstöcke und der Gebärmutter. In unserem Gespräch erzählt Silke von beiden Erkrankungen und davon, wie unterschiedlich sie die Therapien erlebt hat. Sie nimmt uns mit zurück ins Jahr 2001, als noch zwanzig Frauen gemeinsam in einem Raum ihre Chemotherapie erhielten – und zeigt, wie sehr sich die Behandlung von Brustkrebs in den vergangenen Jahren verändert hat. Wir sprechen außerdem darüber, was das Wort „gesund“ eigentlich bedeutet. Nach zehn Jahren galt Silke medizinisch als gesund und fiel aus der Nachsorge heraus. Als sie erneut an Brustkrebs erkrankte, wurde die Erkrankung als neue Diagnose eingestuft. Für Silke hat das ihren Blick auf Gesundheit für immer verändert. 2019 gründete sie schließlich ihre eigene Selbsthilfegruppe – weil sie selbst erlebt hat, wie wichtig Austausch und gegenseitige Unterstützung nach einer Krebsdiagnose sein können.
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    1 h et 3 min
  • #162 Brustkrebs & MSH6
    Jun 30 2026
    Mit 33 Jahren ertastete Lisa einen kleinen Knoten in ihrer Brust. Mehrere Ärzte beruhigten sie. Es sei nichts Auffälliges, eine weitere Untersuchung sei nicht notwendig. Trotzdem ließ sie der Knoten nicht los. Als sie nachfragte, hatte sie das Gefühl, mit ihren Sorgen nicht ernst genommen zu werden. Irgendwann war sie so verunsichert, dass sie selbst nicht mehr wusste, ob ihr Gefühl berechtigt war. Neun Monate später war der Knoten von 0,5 auf 1,8 Zentimeter gewachsen. Die Diagnose: hormonabhängiger Brustkrebs. Noch bevor die weitere Behandlung geplant wurde, erhielt Lisa eine antihormonelle Therapie und es wurde eine genetische Untersuchung veranlasst. Das Ergebnis war entscheidend für die Frage, wie operiert werden sollte. Dabei stellte sich heraus, dass Lisa das Lynch-Syndrom (MSH6) hat – eine genetische Veranlagung, die das Risiko für verschiedene Krebsarten erhöht und ihr Leben bis heute beeinflusst. Zur gleichen Zeit fiel Lisa ein auffälliges Muttermal an ihrer Brust auf. Auch hier wurde sie zunächst beruhigt. Erst als sie eine weitere Hautärztin aufsuchte, wurde das Muttermal untersucht. Die Diagnose: eine Melanom-Vorstufe. In dieser Folge sprechen wir über Brustkrebs in jungen Jahren, das Lynch-Syndrom, Kinderwunsch und die Erfahrung, sich immer wieder für die eigene Gesundheit einsetzen zu müssen. Vor allem aber sprechen wir darüber, wie wichtig es ist, dem eigenen Gefühl zu vertrauen.
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    1 h et 10 min
  • #161 Diagnose Blasenkrebs
    Jun 23 2026
    Nicole kannte Blasenentzündungen schon ihr ganzes Leben. Doch irgendwann wurden die Beschwerden stärker. Medikamente halfen zunächst, doch die Symptome kamen immer wieder zurück. Als sie schließlich ihre Gynäkologin aufsuchte, wurde aus einer vermeintlichen Zyste eine erschütternde Diagnose: Blasenkrebs. Es folgten Operationen, Krankenhausaufenthalte und eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern sollte. Nicole erhielt ein Urostoma und lebt seitdem ohne Harnblase. In dieser Folge erzählt sie von ihrem Weg zur Diagnose, der großen Operation und den Herausforderungen, die mit einem Urostoma verbunden sind. Sie spricht darüber, wie sich ihr Alltag verändert hat, warum der Austausch mit anderen Betroffenen so wichtig ist und wie schwer es sein kann, mit Mitte 40 plötzlich die Jüngste mit einer solchen Diagnose im Wartezimmer zu sein.
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    1 h et 10 min
  • #160 Ein Mantelzell-Lymphom & der Sinn des Lebens
    Jun 16 2026
    Mit 30 Jahren erhielt Paulina die Diagnose Brustkrebs. Es folgte eine intensive Behandlung, die anders verlief als erwartet. Heute steht Paulina erneut vor einer großen Herausforderung. Sie lebt mit einem Mantelzell-Lymphom und befindet sich wieder in Therapie. Doch diese Folge handelt nicht nur von Krankheit. Wir sprechen über Hoffnung und die Frage, was ein gutes Leben eigentlich ausmacht. Über Durchhalteparolen, Ehrlichkeit und die Erwartung, immer positiv bleiben zu müssen. Paulina erzählt, warum sie sich nicht als Kämpferin versteht, weshalb Verletzlichkeit ihren Platz haben darf und warum Lebensqualität für sie wichtiger ist als jede Parole. Wir sprechen über Familie, Freundschaften, die Liebe und darüber, dass Zufriedenheit oft viel weniger mit außergewöhnlichen Momenten zu tun hat, als wir denken. Oft sind es die kleinen Dinge, die zählen: ein Kaffee im Garten, ein schönes Zuhause, Zeit mit den Menschen, die wir lieben. Paulina sagt, sie braucht kein spektakuläres Leben, denn Glück liegt manchmal viel näher, als wir denken.
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    1 h et 9 min
  • #159 Vom Polypen zur Darmkrebsdiagnose
    Jun 9 2026
    Als Theresa 17 Jahre alt war, bemerkte sie Blut im Stuhl. Ein Symptom, das sie abklären ließ. Es wurde ein Polyp entdeckt und entfernt. Die Diagnose: eine Krebsvorstufe. Theresa nahm die regelmäßigen Kontrolltermine wahr, doch einige Jahre später kehrten die Symptome zurück. Wieder bemerkte Theresa Blut im Stuhl. Diesmal lautete die Diagnose Darmkrebs. Mit Anfang 20 fand sie sich in einer Situation wieder, mit der die wenigsten Menschen in ihrem Alter rechnen. Es folgten Operationen, Chemotherapie und die Hoffnung, die Erkrankung hinter sich lassen zu können. Doch nur wenige Wochen nach Abschluss der Behandlung wurden Metastasen entdeckt. In dieser Folge erzählt Theresa von ihrem Weg durch die Erkrankung, von Rückschlägen, großen Operationen und den körperlichen Veränderungen, die geblieben sind. Sie spricht darüber, wie es sich anfühlt, als junge Frau an Darmkrebs zu erkranken, warum Vorsorge und Früherkennung so wichtig sind und wie sie gelernt hat, trotz all der Unsicherheiten nach vorn zu schauen. Heute ist Theresa krebsfrei.
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    57 min
  • #158 Brustkrebs mit Anfang Zwanzig
    Jun 2 2026
    Mit nur 23 Jahren ertastete Sophie einen Knoten in ihrer Brust. Aufgrund einer familiären Vorbelastung wusste sie sofort, dass dieser Befund ernst sein könnte. Nach der Diagnose Brustkrebs folgten Operationen, Chemotherapie und schwierige Entscheidungen über ihren Körper und ihre Zukunft. Besonders belastend war für Sophie dabei nicht nur die Erkrankung selbst, sondern auch das Gefühl, als junge Patientin immer wieder nicht ernst genommen zu werden. Nach einer Mastektomie entschied sie sich zunächst für einen Wiederaufbau mit Silikonimplantat. Doch das Ergebnis entsprach nicht dem, was besprochen worden war. Erst später fand sie einen Weg, der sich für sie richtig anfühlte und mit dem sie heute im Reinen ist. In dieser Folge sprechen wir über Brustkrebs in jungen Jahren, Kinderwunsch, Körperbild, den Umgang mit medizinischen Entscheidungen und darüber, wie wichtig es ist, die eigene Stimme nicht zu verlieren – gerade dann, wenn man sich besonders verletzlich fühlt.
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    1 h et 12 min