Wenn eine Bombe einschlägt, zählt man die Toten. Aber was passiert mit dem Wasser? Diese Frage steht im Mittelpunkt unserer neuen Folge. Denn Krieg zerstört nicht nur Gebäude und Menschenleben – er vergiftet auch das Grundwasser, vernichtet Wälder als natürliche Filter und setzt Chemikalien frei, die noch Generationen später Krankheit und Tod bringen. Mit konkreten Fallbeispielen aus der Ukraine, Gaza, Vietnam, dem Jemen und dem Sudan zeigen wir: Es gibt keine umweltfreundlichen Kriege. Und weil 60 Prozent des Trinkwassers grenzüberschreitend fließen, trifft die Zerstörung am Ende alle.
In dieser Folge erfahren Sie:
💧 Warum Wasser keine Grenzen kennt – und warum das im Krieg so gefährlich ist
💥 Wie Sprengstoffe wie TNT das Grundwasser kontaminieren (Beispiel Gaza)
🌳 Wie Kriege Wälder vernichten und damit natürliche Wasserspeicher zerstören
🚱 Wie Wasser als Waffe eingesetzt wird – in Sudan, Syrien und Burkina Faso
☢️ Welche Langzeitfolgen Uranmunition und Agent Orange bis heute haben
Kapitel:
01:23 – Bedeutung von Wasser am Beispiel Venezuela
04:10 – Wasser als Lebensgrundlage: Fakten, die man kennen muss
11:05 – Zerstörung von Wasserinfrastrukturen
20:30 - Kontamination durch Kriegshandlungen
28.50 - Die Zerstörung der Wasserfilter
37:07 - Mechanismus: Wasser als Waffe
45:52 - Klimawandel als Risikomultiplikator
54:00 - Fazit: Was tun gegen die stille Katastrophe?
Der Podcast "Kriegsfolge" ist von erfahrenen Friedensforschern recherchiert, ausgearbeitet und ausformuliert - gesprochen von KI.
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