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Haben wir eine Zweiklassen-Medizin?

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„Diese fundamentale Idee, dass für alle alles gleich ist, müssen wir verlassen“, meint Dr. Burkhard Walla, Präsident der Ärztekammer Vorarl­berg im Podcast-Gespräch mit der NEUE. Er vertritt die Auffassung, jedem Patienten stehe eine ausreichende medizinische ­Versorgung zu, die die Genesung bestmöglich unterstützt. „Dort, wo aber kein MRT nötig ist, der Patient es aber auf eigenen Wunsch haben möchte, bin ich der Meinung, dass die Leistung durch Eigenzahlung erbracht werden kann“, so Walla. Der ­Patientenanwalt Alexander Wolf steht dieser Meinung kritisch gegenüber. Er befürchtet, dass die Begründung, weshalb ein ­Patient beispielsweise ein MRT bekommen hat, im Gespräch unter Patienten zweitrangig ist. „Der Zusatz ‚dafür habe ich bezahlt‘ gerät schnell in Vergessenheit und es entsteht das Gefühl von ungleicher Behandlung.“ Neben dieser Thematik ging es im Podcast-gespräch auch darum, welchen ­Herausforderungen das Gesundheitssystem sich in Zukunft gegenüber sieht.
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