Épisodes

  • #21 - Warum dein Team in der Krise plötzlich auseinanderfällt!
    May 15 2026

    In dieser Folge geht’s um den Moment, in dem sich zeigt, was vorher wirklich gewachsen ist. Ronny nimmt euch mit in Situationen aus dem Arbeitsalltag, in denen Nähe und gute Stimmung manchmal eher als Risiko gesehen werden – und warum genau das langfristig Teams schwächt. Denn echte Teams entstehen nicht erst in der Krise. In Krisen wird nur sichtbar, ob vorher Vertrauen, Klarheit und Verbindlichkeit da waren.

    Wir sprechen unter anderem darüber:– Warum Krisen Teams nicht immer zerstören, sondern oft nur sichtbar machen, dass vorher nie wirklich eins da war – Vertrauen vs. „gespielte Harmonie“: Woran man merkt, ob Konflikte ausgetragen oder nur totgeschwiegen werden – Rollen, Verantwortung und Klarheit: Warum starke Teams nicht aus „guten Leuten“, sondern aus gutem Zusammenspiel entstehen – Führung wie ein Trainer: Überblick behalten, Menschen passend einsetzen und Belastung steuern, bevor jemand ausfällt – Eine Geschichte aus dem Corona-Lockdown, die zeigt, was echte Loyalität im Team bedeutet – und warum man sie nicht befehlen kann

    Macher-Moment

    1. Geh in Vorleistung: Hör zu, erkläre Entscheidungen und bleib fair – auch wenn’s unangenehm wird.
    2. Schaffe Klarheit statt Kontrolle: Rollen, Erwartungen und Verantwortung sauber benennen.
    3. Zeig im Alltag, wie ernst es dir ist: Umgang mit Fehlern, Ideen und Druckmomenten entscheidet, ob Vertrauen wächst.

    Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Erfahrungen aus Teams und Krisen teilen wollt – schreibt uns gern!
    Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast


    Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste (von Lea) – Bauchgefühl, Duft und Kaufentscheidungen
    Lea erzählt, warum der Duft von frischem Brot so stark wirkt – und wie Supermärkte Duftmarketing gezielt einsetzen. Der Geruch landet direkt im limbischen System und triggert Erinnerungen wie Wärme, Geborgenheit und Kindheit. Genau deshalb stehen Backstationen oft im Eingangsbereich: Wir werden langsamer, nehmen mehr wahr und kaufen spontaner. Ein spannender Blick darauf, wie sehr unser Handwerk nicht nur satt macht, sondern auch Entscheidungen beeinflusst.

    Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge berührt hat, teilt sie gern mit Menschen, die gerade ein Team durch eine schwere Phase tragen müssen.

    Afficher plus Afficher moins
    1 h et 4 min
  • #20 - Wie Nachhaltig ist unser Handwerk?
    May 1 2026

    In dieser Folge übernimmt Lea ein Thema, das oft wie ein Siegel klingt – aber eigentlich eine Haltung ist: Nachhaltigkeit. Wir sprechen darüber, warum Handwerk nach außen oft als „regional, ehrlich, nachhaltig“ wahrgenommen wird – und warum das allein noch kein Selbstläufer ist. Es geht um ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, um Kaufentscheidungen zwischen Anspruch und Alltag – und um ganz konkrete Dinge, die ihr zuhause direkt umsetzen könnt.


    Wir sprechen unter anderem darüber:– Was Nachhaltigkeit wirklich bedeutet: ökologisch, ökonomisch und sozial – nicht nur „Bio“ – Warum Handwerk häufig nachhaltiger wirken kann (Transparenz, Nähe, Lieferketten) – aber nicht automatisch ist – Warum wir trotz guter Absichten oft nach Preis, Bequemlichkeit und Verfügbarkeit entscheiden – Wo Handwerk echte Chancen hat, sich abzuheben: Rohstoffe, Prozesse, Arbeitsklima, Wertschätzung – Was du zuhause verändern kannst, damit Nachhaltigkeit nicht beim Einkauf endet

    Macher-Moment– Brot richtig lagern: Römertopf, Leinenbeutel oder auf der Kante – aber nicht im Kühlschrank – Aus alt wird genial: Croûtons, Brotchips und mehr – einfach, lecker, null Verschwendung – Bewusst statt perfekt: kleine Entscheidungen im Alltag machen den Unterschied

    Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eure Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit teilen wollt – schreibt uns gern!

    Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast


    Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Brezel 2.0Ronny löst eine zweite Brezel-Sage auf: Die Form könnte aus dem klösterlichen Bereich stammen – als Fastengebäck – und an verschränkte Arme beim Gebet erinnern. Dazu passt sogar eine sprachliche Deutung rund um das Lateinische „brachium“ (Arm). Historisch ist die Brezel auf jeden Fall sehr alt (bildlich mindestens seit dem 11. Jahrhundert belegt), auch wenn die genaue Entstehung im Nebel bleibt. Und dann wird’s richtig spannend: Was, wenn beide bekannten Brezel-Sagen am Ende gar keine Gegensätze sind – sondern zwei Teile derselben Geschichte?

    Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eure Bewertung, euer Abo oder das Teilen mit Menschen, denen diese Gedanken gerade guttun könnten.

    Afficher plus Afficher moins
    50 min
  • #19 „Ich kann das.“ Warum Selbstwirksamkeit dein Gamechanger ist.
    Apr 17 2026

    In dieser Folge nimmt Ronny euch mit in genau diese Augenblicke, die von außen unscheinbar wirken – aber innen alles verschieben. Dieser Moment, in dem du zum ersten Mal merkst: Ich kann das. Ich kann etwas schaffen. Ich kann etwas bewirken. Und genau darum geht’s heute: Selbstwirksamkeit – warum sie so entscheidend ist für Mut, Verantwortung und den Wunsch, Dinge wirklich zu gestalten.

    Wir sprechen unter anderem darüber:– Was Selbstwirksamkeit eigentlich bedeutet – und warum sie nichts mit „immer erfolgreich sein“ zu tun hat– Die ersten echten Erfolgserlebnisse: wenn man merkt, dass man Teil eines Systems ist und es plötzlich funktioniert– Warum Selbstwirksamkeit vor allem durch Herausforderungen entsteht – nicht durch Theorie– Warum neue Rollen am Anfang oft Unsicherheit auslösen („bloß nicht auffallen“) – und warum das normal ist– Was das mit Führung zu tun hat: Wie wir Rahmen schaffen, in denen Menschen erleben können „Ich kann hier wirklich etwas bewegen“

    Macher-Moment

    1. Schau heute bewusst zurück und schreib dir drei Dinge auf, die du in letzter Zeit geschafft hast – auch kleine.
    2. Ermögliche jemand anderem einen Moment von Selbstwirksamkeit: Gib eine Aufgabe ab, bei der die Person am Ende sagen kann „Das hab ich selbst geschafft.“
    3. Gestalte statt nur zu reagieren: Drück einmal die Stopptaste und frag dich, was du jetzt aktiv beeinflussen kannst.

    Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Gedanken dazu habt – schreibt uns gern!
    Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast

    Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Brot ohne Hefe, ohne Hände, ohne Geduld
    Lea nimmt uns mit nach London ins Jahr 1860: In der Industriestadt wurde Brot teils nicht mit Maschinen oder Händen geknetet, sondern mit den Füßen – schnell, aber hygienisch fragwürdig. Ein Arzt namens John Dauglish wollte das ändern und dachte radikal: Was wäre, wenn Brot gar nicht gären muss? Seine Lösung war „aerated bread“: Teig wurde unter Druck mit gelöstem CO₂ gelockert – in Minuten, ohne Gärzeit. 1862 gründete er die Aerated Bread Company, wurde belächelt – und traf dann einen Nerv: schneller, günstiger, effizienter. Später eröffnete die Firma Tea Rooms, die als erste Orte galten, an denen Frauen allein essen konnten – und wurde zu einer frühen Filialkette, bevor sie 1955 wieder verschwand. Eine Krümelkiste darüber, wie Technik, Zeitgeist und Brot plötzlich ganze Gesellschaften mitprägen.

    Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge geholfen hat, teilt sie gern mit jemandem, der gerade wieder ein kleines „Ich kann das“ gebrauchen kann.

    Afficher plus Afficher moins
    55 min
  • #18 „Brotlose Kunst“ & Co.: Die Story hinter unseren bekanntesten Sprichwörtern
    Apr 3 2026

    Folge: Sprichworte und Redewendungen aus dem Backhandwerk – wie Brot unsere Sprache prägt

    In dieser Folge wird’s sprachlich – und ein bisschen historisch. Lea nimmt euch mit in eine Welt, die wir alle täglich benutzen, ohne groß darüber nachzudenken: Redewendungen rund ums Brot, Brötchen, Kekse und Co. Woher kommen diese Sprichworte eigentlich, was bedeuten sie wirklich – und warum steckt darin oft mehr Handwerk, Geschichte und Kultur, als man auf den ersten Blick denkt?

    Macher-MomentAchtet diese Woche mal bewusst darauf, welche Sprichworte ihr im Alltag so raushaut – im Betrieb, im Kurs, im Freundeskreis. Und wenn euch eins besonders hängen bleibt: googelt kurz den Ursprung. Viele dieser Sätze sind erstaunlich alt, teilweise seit Jahrhunderten aktuell – und plötzlich schaut man ganz anders auf das, was man da eigentlich gerade sagt.

    Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr noch mehr Sprichworte aus eurem Handwerks-Alltag habt – schreibt uns gern!

    Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast

    Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Warum haben Menschen überhaupt Getreide angebaut?
    Ronny wirft mit Lea einen kurzen Blick in eine richtig spannende Frage: Was war der Auslöser für Getreideanbau und Sesshaftigkeit? Es gibt dazu verschiedene Thesen – Brot, Bier oder sogar geröstete Körner („Popcorn“) als Motor. Und das Spannende: Wahrscheinlich war’s nicht entweder/oder, sondern ein Mix aus Bedarf, Klima, Ritualen, Gemeinschaft und ganz praktischer Ernährungssicherung.

    Danke fürs Zuhören – und bis dahin gilt: Lasst euch nicht die Butter vom Brot nehmen.

    Afficher plus Afficher moins
    42 min
  • #17 Warum Ziele schlecht sind – und was gute Führung stattdessen braucht.
    Mar 20 2026

    In dieser Folge wird’s ehrlich – und ein bisschen provokant. Ronny nimmt euch mit in eine Erfahrung, die viele kennen, aber kaum jemand ausspricht: Du arbeitest jahrelang auf ein großes Ziel hin, erreichst es – und trotzdem kommt danach nicht das „Ankommen“, sondern erstmal Leere. Genau von dort aus schauen wir gemeinsam auf die Frage: Sind Ziele wirklich das, was uns dauerhaft trägt? Oder brauchen wir als Menschen, Teams und Betriebe etwas anderes?

    Wir sprechen unter anderem darüber:
    – Warum Ziele oft ein stilles Versprechen in sich tragen („Wenn ich das geschafft habe, dann…“) – und warum das manchmal kippt– Wie Ziele unser Denken verengen können (geschafft/nicht geschafft) und was das mit Motivation macht– Warum gute Führung nicht nur „neue Ziele“ ausgibt, sondern an Routinen, Kultur und einem gesunden Alltagssystem arbeitet– Woran man merkt, dass man gerade mehr rettet als gestaltet – und warum das auf Dauer müde macht– Was Menschen langfristig wirklich trägt: Sinn, passende Aufgaben und ein System, in dem man gern arbeitet

    Macher-Moment

    1. Schau nicht als Erstes aufs nächste Ziel, sondern auf dein System: Wo kostet dich dein Alltag unnötig Energie – und welche eine kleine Stellschraube würde ihn leichter machen?

    2. Prüf Sinn statt Motivation: Wobei vergisst du Zeit – und arbeiten die Menschen bei dir für ein Ziel oder für etwas, hinter dem sie wirklich stehen?

    3. Hör auf zu retten, fang an zu bauen: Wo hältst du etwas nur mit mehr Stunden und Druck am Laufen – und was müsstest du einmal konsequent verändern, damit es danach leichter wird?

    Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Gedanken dazu habt – schreibt uns gern!
    Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast

    Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste (von Lea) – Warum Bäckereien und Brauereien früher so oft „zusammengehört“ haben
    Lea erzählt, warum Bäckereien und Brauereien historisch häufig eng beieinander waren: Beim Brauen fällt Hefe an, die abgeschöpft werden konnte – und für Brotteige Gold wert war. Dazu kommt die Grundverwandtschaft: ähnliche Rohstoffe, ähnliche Prozesse, ähnliche Logik. Zwei Handwerke, die sich gegenseitig geholfen haben – lange bevor man das „Synergie“ genannt hat.

    Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge geholfen hat, teilt sie gern mit jemandem, der gerade dem nächsten Ziel hinterherrennt.

    Afficher plus Afficher moins
    1 h et 2 min
  • #16 Warum das Handwerk ein Imageproblem hat!
    Mar 6 2026

    In dieser Folge führt Lea durch ein Thema, das uns alle betrifft: Warum das Handwerk oft noch mit alten Bildern verbunden wird – „hart“, „früh“, „wenig Geld“ – obwohl die Realität so viel mehr ist. Wir sprechen darüber, woher dieses Image kommt, was es mit Nachwuchs und Selbstbewusstsein macht und was wir konkret tun können, um das zu drehen.

    Wir sprechen unter anderem darüber:
    – Woher das Imageproblem kommt: Klischees, fehlende Sichtbarkeit und zu wenig eigene Geschichten nach außen
    – Warum Handwerk Zukunft ist: Sinn, Regionalität, Qualität – und echte Gestaltungsmöglichkeiten
    – Was sich ändern muss: moderne Ausbildung zeigen, Vorbilder sichtbar machen, mehr Stolz auf Leistung und Haltung
    – Der Schlüssel: Wir müssen unser Handwerk selbst erzählen – ehrlich, modern und nahbar

    Macher-Moment
    Such dir diese Woche ganz bewusst ein handwerkliches Produkt oder eine handwerkliche Dienstleistung aus deiner Region – und geh ins Gespräch. Frag nach: Warum liebst du deinen Beruf? Was ist das Schwerste – und was das Schönste? Du wirst überrascht sein, wie viel Können, Stolz und Leidenschaft da drinsteckt.

    Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr Gedanken dazu habt – schreibt uns gern!
    Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.com
    Instagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast

    Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste (von Ronny) – Brottaxe, Brotpreis und Bierprüfer
    Ronny nimmt euch mit in eine Zeit, in der Brot so wichtig war, dass es reguliert wurde: Die Brottaxe regelte, dass Brot bezahlbar bleibt – nicht über den Preis, sondern über das Gewicht, das je nach Getreidekosten angepasst wurde. Kontrolliert wurde das Ganze durch offizielle Prüfer, und rund um diese Kontrollen gibt es einige herrlich bildhafte Anekdoten, die zeigen, welchen Stellenwert Brot damals hatte.

    Danke fürs Zuhören – und vielleicht ist genau das der Anfang: ein bisschen weniger Handwerk kleinreden und ein bisschen mehr zeigen, was wir jeden Tag möglich machen.


    Afficher plus Afficher moins
    46 min
  • #15 Warum Offenheit keine Schwäche ist!
    Feb 20 2026

    Kennst du diesen Gedanken: „Das sag ich jetzt lieber nicht“? In dieser Folge nimmt Ronny euch genau da mit rein. Warum fällt uns Offenheit so schwer – gerade im Handwerk, in Kursen, im Team? Und was passiert, wenn wir weniger Angst davor haben, Dinge zu teilen?

    Wir sprechen unter anderem darüber:
    – Warum wir Wissen manchmal zurückhalten: Angst vor Kopie, Austauschbarkeit, Kontrollverlust
    – Kurzfristiger Vorsprung vs. langfristiger Gewinn: Lernen, Perspektiven, Netzwerk, gemeinsames Wachstum
    – Warum du nicht „kopierbar“ bist: nicht die Idee ist das Entscheidende, sondern Haltung, Erfahrung und Handschrift
    – Offenheit als Führungsaufgabe: Sicherheit geben, Wissen weitergeben, Abhängigkeiten vermeiden, Talente wachsen lassen
    – Vergleich & Perfektion: warum Social Media Druck macht – und warum mehr Menschlichkeit und „Unfertiges“ so wichtig sind
    – Was Offenheit auslöst: Mut, Vertrauen, Entwicklung und echtes Miteinander

    Macher-Moment

    1. Schau ehrlich hin: Wo hältst du Dinge zurück – und warum? Welche Angst steckt dahinter?

    2. Mach dir bewusst, was dich ausmacht: deine Art zu denken, zu führen, zu entscheiden. Das kann niemand kopieren.

    3. Geh einen kleinen Schritt: Teile eine Idee, einen Gedanken oder eine Erfahrung – und beobachte, was dadurch in Bewegung kommt.

    Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eigene Gedanken dazu habt – schreibt uns gern!

    Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast

    Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Woher kommt eigentlich der Hamburger?
    Lea geht mit euch zurück nach Hamburg: Im 19. Jahrhundert war dort das „Hamburg Steak“ bekannt – fein gehacktes Rindfleisch, praktisch und schnell im Hafenumfeld. Über Auswanderer und Hafenrestaurants tauchte es später auch in den USA auf. Der große Gamechanger war dann die Idee „Fleisch + Brot“ – ohne Besteck, perfekt für unterwegs. Wer ihn „erfunden“ hat, lässt sich nicht auf einen Namen festnageln: Verschiedene Orte erzählen ihre Version. Sicher ist nur: Der Hamburger entstand Schritt für Schritt – und wurde irgendwann vom Arbeiteressen zum Kultobjekt mit unendlich vielen Varianten.

    Danke fürs Zuhören – und wenn euch die Folge gefallen hat, freuen wir uns über eure Bewertung, euer Abo oder das Teilen mit Menschen, denen dieser Podcast gefallen könnte.


    Afficher plus Afficher moins
    57 min
  • #14 Social Media im Handwerk – sinnvoll oder Zeitfresser?
    Feb 6 2026

    In dieser Folge führt Lea durch eine Frage, die ihr oft gestellt wird: Braucht es Instagram & Co. wirklich – oder frisst das nur Zeit? Es geht um Sichtbarkeit, Nachwuchs, Kundennähe und Authentizität, aber auch um Zweifel, Einwände und den ganz praktischen Start.

    Wir sprechen unter anderem darüber:
    – Typische Einwände („zu alt“, „keine Zeit“, „was soll ich posten?“) vs. echte Herausforderungen (Sichtbarkeit, Nachwuchs, Fachkräfte) – und warum Social Media hier hilft.
    – Wofür Social Media taugt: täglicher „Tag der offenen Tür“, Vertrauen aufbauen, Herstellungsprozesse zeigen, auch Pannen zulassen – Authentizität schlägt Perfektion.
    – Nachwuchs gewinnen: Einblick ins Team, Werte und Produkte – warum junge Menschen erst online prüfen, ob sie zu euch passen.
    – Low-Budget-Marketing mit Wirkung: organisch Reichweite aufbauen, Beiträge bei Bedarf gezielt bewerben.
    – Content-Ideen für den Start: Team vorstellen, einzelne Herstellungsschritte, kurze Umfragen, Vorher-/Nachher, Einblicke in Backstube/Verkauf.

    Diesmal gibt’s im Macher-Moment eine Starthilfe von Lea – so legt ihr los:

    Plattform wählen & klein anfangen

    Authentisch statt perfekt – echte Situationen zeigen, keine Kunstwelt inszenieren.

    Workflow etablieren – Handy griffbereit, kurze Clips, einfach schneiden.

    Verantwortung verteilen – z. B. eine motivierte Person/Azubi einbinden.

    Rhythmus festlegen – z. B. 2 Stories/Woche + 1 Reel/Beitrag; Kundschaft darauf hinweisen.


    Außerdem in dieser Folge: Die Krümelkiste – Das verhexte Brot: Antoniusfeuer & Mutterkorn
    Im Mittelalter hielt man brennende Schmerzen, Krämpfe und Halluzinationen oft für Hexerei – heute wissen wir: dahinter steckte unter anderem der Pilz Mutterkorn (Claviceps purpurea), der beim Verzehr schwere Vergiftungen („Antoniusfeuer“) auslöste. Die Angst prägte ganze Regionen, erst viel später wurde die Ursache erkannt; moderne Sorten und Mühlentechnik machen das Risiko heute praktisch null.

    Wenn euch die Folge gefallen hat oder ihr eure Erfahrungen teilen wollt – schreibt uns gern!
    Mail: podcast.fuerlaibundleben@gmail.comInstagram: @fuer_laib_und_leben_der_podcast

    Afficher plus Afficher moins
    55 min