Couverture de Die Börsenminute

Die Börsenminute

Die Börsenminute

De : Julia Kistner
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Die Boersenminute The financial podcast by Julia Kistner - my market opinion on weekdaysJulia Kistner Economie Finances privées
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Bonne écoute !
    Épisodes
    • 2026: Ja zu Europa!
      Dec 27 2025

      Liebe Börsenminute-Hörerinnen,

      ich wünsche Euch vom ganzem Herzen ein großartiges Jahr 2026, einen ähnlich positiven Börseverlauf wie 2025, ein deutlich freundlicheres und friedlicheres geopolitisches Umfeld und vor allem Gesundheit!

      Im nächsten Jahr werdet ihr auf diesem Kanal in der neuen Staffel 4 etwas ganz Neues erleben. Ich überlege gerade, ob ich die Börsenminute mit meinem zweiten Finanzpodcast der Geldmeisterin zusammenlege oder hier auf dem Podcast Börsenminute jeweils eine bestimmte Aktie analysieren werde. Wer nochmals back to the roots will, also zu den Anlage-Basics, dem empfehle ich mit der Börsenminute vom 8. Februar nochmals zu beginnen: Mein erstes geniales Investment.

      Hinterlasst mir doch einen Kommentar unter dieser Folge, was ihr euch von der Börsenminute im nächsten Jahr wünscht.

      Ich stecke jedenfalls meine Gewinne aus US-Wachstumsaktien jetzt vermehrt in europäische Aktien, die regelmäßig Dividenden bezahlen oder in entsprechende ETFs, dann die Dividenden für die täglichen Ausgaben schon einmal zu nutzen.

      Viele Analysten setzen nächstes Jahr hingegen weiterhin auf die USA, weil Trump die Wirtschaft und die Börse ankubbeln muss, sein Volk für die Midterm-Elections im November beim Mager-Laune zu halten. Auch sei die KI keine Blase, was ich grundsätzlich ja auch nicht glaube. Damit würdenweiterhin die Datenzentren in den USA investiert. Das mag für euch der richtige Ansatz sein, ihr seid vielleicht auch noch jünger wie ich.

      Ich persönlich steige 2026 lieber auf die Risikobremse, bringe durch Umschichtungen, nicht durch Börsenabstinenz (!) meine Gewinne der letzten beiden Jahre in trockene Tücher.

      Ich möchte aber gar nicht unterschlagen, dass auch europäische Dividendenfonds risikobehaftet sind. Mit Dividendenfonds kann man sich ungewollt ein Klumpenrisiko einhandeln, weil die großzügigen Dividendenzahler sich auf einige wenige Branchen beschränken. Wenn ihr etwa in Banken nie großartig investieren wolltet, weil ihr das Risiko auf ihren Bilanzen nicht versteht, dann holt ihr euch indirekt mit einem Dividendenfonds oder ETF einen Banken- und Versicherungsschwerpunkt ins Portfolio. Weil der Finanzsektor eben die höchsten Dividenden abliefert. Und wer weiß schon, was 2026 geopolitisch Europa, aber auch auf die USA erwartet.

      Nicht falsch verstehen, ich ziehe mich nicht komplett von den US-Börsen zurück, dafür sind sie im Anlageuniversum viel zu wichtig und ich kann mir vorstellen, dass der KI-Boom auch noch die nächsten beiden Jahre die Wall Street beflügeln wird.

      Und wenn die Weltbörse Nummer 1, die USA korrigiert lässt das natürlich auch die europäischen Kapitalmärkte nicht kalt.

      Mirmachen nur die pessimistischen Szenarien der prominenten Analyse-Häuser Sorgen, auch wenn sie alle diese nicht als ihr Basisszenario ansehen. Beispielsweise die Studie der PWC-Beratungstochter Strategy&. Demnach wächst das weltweite Kapitalvermögen deutlich stärker als die Weltwirtschaft. Von 2019 bis 2024 haben sich demnach die von den 38 führenden weltweiten Vermögensverwaltern veranlagten Gelder um 37 % erhöht. Allen voran beim US-Konzern BlackRock, dessen Kundengelder in diesen sechs Jahren um 57 % auf 10,4 Billionen Euro angewachsen sind.

      Besonders krass ist das generell in den USA: Während die Kundengelder von europäischen Asset-Managern von 2019 bis 2024 um 25 Prozent zulegten, betrug der Anstieg bei der US-Konkurrenz 62 Prozent. Gemeinsam mit den hohen Bewertungen in den USA bei den KI-Aktien mahnt das für meinen Risikogeschmack zur Vorsicht. Die BIG TECHS notieren bei dem 37-fachen des Jahresgewinns. Der breite Markt, also der S &P-Index liegt bei ca. dem 22-fachen des Jahresgewinns.

      Auf ein Wiederhören 2026 freut sich Julia Kistner.

      Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung.

      Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/

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      6 min
    • Dividenden sind die besseren Zinsen
      Dec 19 2025

      Ich hatte es in der letzten Folge kurz angeteasert: Ich stecke meine Gewinne aus US-Wachstumsaktien jetzt vermehrt in Aktien, die regelmäßig Dividenden bezahlen oder in entsprechende ETFs. Um dann die Dividenden für die täglichen Ausgaben zu nutzen.

      Alternativ könnte ich mir davon natürlich auch Anleihen kaufen und von den Zinsen leben. Aber Anleihen sind für meinen Geschmack nicht so attraktiv. Die Inflation berücksichtigt verliert man mit Staatsanleihen bester Bonität Geld beim Anlegen. Das macht für mich keinen Sinn.

      Jetzt kann man argumentieren, die Zinsen sind fix, die Dividendenzahlungen könnten bei einer drohenden Rezession zurückkommen oder gar ausfallen. Aber deshalb würde ich auch nicht nur in einen Dividendenzahler, sondern in viele Dividendenaktien investieren, also in einen Dividenden-Fonds oder ETF. Und das sollte ein Produkt sein, dass möglichst viele Dividendenaristokraten enthält, sprich solche Unternehmen, die Jahr für Jahr sogar höhere Dividenden ausschütten.

      Jedenfalls achte ich darauf, dass die Dividenden aus laufenden Erträgen, sprich aus dem Cashflow bezahlt werden und nicht durch Schuldenaufnahmen des Unternehmen - das ist auf Dauer ungesund.

      Mit Dividendenaktien kann man sich ein schönes Auszahlungsprofil basteln. Zu viel Extra-Erträge darf man sich dann aber auch nicht erwarten. Wenn ich von drei Prozent Dividenden-Rendite ausgehe – in Österreich sind es eher vier bis fünf Prozent Dividendenrendite – dann muss ich in so ein Dividenden-Fonds oder ETF schon 440.000 Euro Vermögen liegen haben um mir 1000 Euro pro Monat auszahlen lassen zu können, ohne mein Fondsvermögen dabei anzuknabbern. Berücksichtige ich noch die Steuen, will ich also 1000 Euro netto entnehmen, muss ich schon je nach Gebühren 545.000 bis 555.000 Euro in ein entsprechendes Dividendenprodukt investiert haben, wenn ich das Fondsvermögen nicht angreifen möchte.

      Die höchsten Dividenden zahlt klassisch die sehr zyklische Autoindustrie, die im kommenden Jahr allerdings auslassen könnte. Das trifft vor allem den DAX, der viele dieser klassischen Dividendenkaiser bzw. Autowerte wie Mercedes, VW oder BMW enthält, die allesamt weniger verdienen werden. Nach ersten Schätzungen des Handelsblatt zahlen die DAX-Konzerne mit 52 Milliarden Euro erstmals seit Corona weniger Dividenden als im Vorjahr, genau zwei Milliarden Euro weniger.

      Gute Dividendenzahler mit vier bis sechs Prozent Dividenrendite sind Telekomfirmen wie die Deutsche Telekom, die französische Orange oder AT&T oder auch Banken und Versicherungen wie eine MünchnerRück, Allianz, BNP Paribas oder AXA.

      Dividendenrenditen zwischen drei und fünf Prozent hören und fühlen sich doch besser wie mickrige Anleihezinsen unter drei Prozent an, oder? Natürlich keine Gewähr und schon gar keine Anlageempfehlung.

      Übringens: Die Dividenenrendite ist jener Anteil vom aktuellen Kurswert, der an die Aktionäre ausgeschüttet wird.

      Schreibt mir doch im Kommentar, in welche Dividenenaktien ihrinvestiert.

      Schöne Dividenden auch im neuen Jahr 2026 wünscht euch Julia Kistner.

      Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung.

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      4 min
    • Jahresendspurt: Kein Grund hektisch zu handeln
      Dec 12 2025

      Ein großartiges Börsenjahr ist schon wieder um. Wie schade. Ichwürde meinen, die meisten von uns freuen sich über überdurchschnittliche Gewinne.So haben beim weihnachtlichen Small Talk auch einige von Euch mir die Frage gestellt, wie ich meine Gewinne über das Jahr drüber rette? Soll man alle Positionen im Depot, dessen Wertpapierkennnummer mit US beginnt jetzt mitGewinn verkaufen, weil die meisten Analysten die US-Amerikanischen Börse zumindest im nächsten Jahr nicht zu den Bestperformern zählen. Sollte man Technologieaktiengegen defensivere Value-Titel tauschen? Die Gewinne bei Gold und Silber mitnehmen? In Cash gehen?

      Ich finde, es macht immer Sinn sein Portfolio im regelmäßigen Rhythmus anzuschauen und zu überprüfen, ob das, worin ichinvestiert bin auch noch meinem Anlagezielen noch entspricht und dann, wenn notwendig, einen Umbau im Depot vorzunehmen. Dafür muss man sich aber nicht sklavisch an den Jahreskalender-Rhythmus halten. Und auch nicht unbedingt gleich der Marktmeinung folgen. Wichtiger ist, Dei persönliches Anlageziel und Deine Lebensumstände zu berücksichtigen: Was ist Dein Zeithorizont? Dein Geldbedarf?Auf wie viel Deines Anlagevermögens kannst Du notfalls ganz oder über einige Jahre verzichten? Willst Du Dir jetzt oder regelmäßig etwas auszahlen lassen und hast Du schon eine Idee, was Du mitDeinen Wertpapiererlösen überhaupt machen willst? Das alles solltest Du Dir vor voreiligen Verkäufen zu Jahresbeginn alles überlegen.

      Ich persönlich will langsam auch von meinen Gewinnen etwas für den Lebensunterhalt nutzen. Deswegen überlege ich mir - die eine oder andere gut gelaufene US-Wachstums-Aktien zu veräußern und in einen ausschüttende Dividenden-ETF oder vielleicht sogar gemanagten Fonds zu stecken, der mir dannregelmäßige Dividenden ausbezahlt, die ich konsumiere. Aber das ist meine ganz persönliche Strategie, die nicht für Dichpassen muss, weil Du noch viel jünger bist und ohnedies das Geld erst vermehren möchtest bevor Du es auszahlen möchtest. Also bleib drin in den großen Technologieaktien, wenn Du an ihre Geschäftsidee weiterhin glaubst.

      Warum Fondsmanager momentan so eifrig umschichten hat einen anderen Grund. Windowdressing nennt man das. Das verwaltete Portfolio zu Quartals- und vor allem zum Jahresende so aufzupolieren, dass es attraktiver aussieht. Man nennt es auch Bilanzkosmetik: Um Kunden zu einem Stichtag mit einer tollen Performance zu beindrucken werden schlechtgelaufene Aktien verkauft und stattdessen gut performende Wertpapiere gekauft. Nichts, was ihr unbedingt nachmachen sollte.

      Die einzige Jahresend-Hektik, die bei mir immer ausbricht istdie Suche nach Wertpapier-Kandidaten für den Verlustausgleich, die ich loswerden möchte, um meine Steuerlast auf Gewinnen zu reduzieren. Das habe ich schonerledigt. Wie ich Wertpapierverluste meinen KeST-Zahlungen auf realisierte Gewinne gegenrechnen kann, könnt ihr in der vorletzten Börsenminute nachhören.

      Und dann genießt die vorweihnachtliche Ruhe.

      Schöne Feiertage und viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

      Warnung: Dies ist weder eine Anlage-, noch Steuer- oder Rechtsberatung.

      Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/

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      5 min
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