Épisodes

  • Die Sternenbibliothek des Mondtiers #3
    Jan 27 2026
    Die Nacht der singenden Schatten – eine Gute-Nacht-Geschichte über Zuhören, Stille und verlorene Melodien Manche Nächte sind nicht dunkel, sondern still. In Episode 3 der Sternenbibliothek des Mondtiers, mit dem Titel „Die Nacht der singenden Schatten“, geht es genau um diese besondere Art von Stille – eine Stille, in der etwas fehlt. Der Himmel leuchtet wie immer. Die Sterne stehen an ihrem Platz. Und doch ist etwas anders. Die Musik der Sterne ist verschwunden. Kein leises Klingen, kein sanftes Summen begleitet mehr die Nacht. Für das Mondtier, Puff und das Schattenkind ist sofort klar: Diese Nacht möchte gehört werden. Wenn der Himmel schweigt Die Geschichte beginnt in der Sternenbibliothek, einem Ort, der sonst niemals ganz still ist. Doch diesmal fehlt der Klang zwischen den Sternen. Diese ungewohnte Ruhe wirkt nicht friedlich, sondern leer. Und genau diese feine Unterscheidung macht die Geschichte so stark. Kinder spüren intuitiv, dass es einen Unterschied gibt zwischen Ruhe und Stille, zwischen Pause und Verlust. „Die Nacht der singenden Schatten“ nimmt dieses Gefühl ernst und macht es erzählbar. Auf ihrer Reise stoßen das Mondtier und seine Freunde auf das Schattenfeld. Dort leben Schattenwesen, die die Melodien der Sterne nicht gestohlen haben, um zu schaden – sondern um die eigene Unruhe zu überdecken. Sie singen, weil niemand ihnen zuhört. Zuhören statt Zurücknehmen Der Kern dieser Gute-Nacht-Geschichte liegt nicht im Konflikt, sondern in der Lösung. Niemand nimmt den Schatten die Musik weg. Niemand fordert etwas zurück. Stattdessen setzt sich das Mondtier hin und hört zu. Diese Entscheidung verändert alles. Die Schatten dürfen singen, auch wenn ihre Stimmen rau sind, schief oder ungeordnet. Genau darin liegt die Botschaft der Geschichte: Nicht jede Stimme muss perfekt sein. Aber jede Stimme darf gehört werden. Für Kinder ist das eine unglaublich wertvolle Erfahrung. Die Geschichte vermittelt, dass Gefühle nicht richtig oder falsch sind. Dass man nicht laut sein muss, um wichtig zu sein. Und dass manchmal schon ein offenes Ohr genügt, damit sich etwas ordnen kann. Wenn Musik ihren Platz wiederfindet Als die Schatten sich gehört fühlen, finden auch die Sternenmelodien zurück an ihren Platz. Nicht plötzlich, nicht dramatisch, sondern sanft und selbstverständlich. Der Himmel beginnt wieder zu singen. Leise. Vollständig. Tragend. Diese ruhige Rückkehr ist perfekt für den Übergang in den Schlaf. Die Geschichte endet nicht mit einem Höhepunkt, sondern mit einem Ausatmen. Mit dem Gefühl, dass alles dort ist, wo es sein darf. Eine Gute-Nacht-Geschichte für sensible Kinder „Die Nacht der singenden Schatten“ eignet sich besonders für Kinder, die sensibel auf Stimmungen reagieren, die viel fühlen oder abends schwer zur Ruhe kommen. Die langsame Erzählweise, die ruhigen Dialoge und die begleitende Hintergrundmusik schaffen Sicherheit, ohne zu überfordern. Auch für Eltern und Erzieherinnen ist diese Episode wertvoll, weil sie zeigt, wie wichtig Zuhören ist – gerade dann, wenn etwas unausgesprochen bleibt. Musik, die trägt Zur Geschichte gehört eine eigens gestaltete Hintergrundmusik, die sich bewusst unter die Erzählung legt, ohne sie zu dominieren. Sanfte Klavierklänge, warme Flächen und ein Hauch von chorischem Summen begleiten die Szenen und machen das Zuhören noch leichter. Zusätzlich gibt es ein Lied zur Episode, das die Stimmung der Geschichte aufgreift und sich hervorragend als Einschlaflied eignet. Ein leiser Gedanke zum Einschlafen Wenn du diese Geschichte hörst und selbst gerade still bist, dann vielleicht nicht, weil dir nichts einfällt – sondern weil etwas in dir darauf wartet, gehört zu werden. Manchmal beginnt genau dort wieder Musik. Abonniere den Kanal, aktiviere die Glocke und entdecke weitere Gute-Nacht-Geschichten aus der Welt des Erklärbären. Du kannst den Kanal jetzt auch als Mitglied unterstützen und damit helfen, noch viele weitere leise Geschichten entstehen zu lassen. Gute Nacht. 🌙✨
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    24 min
  • Die Sternenbibliothek des Mondtiers #2
    Jan 20 2026
    Das Buch der verlorenen Wünsche – eine Gute-Nacht-Geschichte über Hoffnung, Mut und Zuhören Mit der zweiten Episode der Sternenbibliothek des Mondtiers öffnet sich ein neuer, besonders stiller Raum: „Das Buch der verlorenen Wünsche“. Diese Gute-Nacht-Geschichte richtet sich an Kinder, die den Tag sanft abschließen möchten, und an Erwachsene, die wissen, wie wichtig es ist, gehört zu werden – selbst dann, wenn man leise ist. Die Geschichte führt das Mondtier, Puff und das Schattenkind in ein verborgenes Tal. Dort steht ein Wunschbaum, dessen Blätter keine gewöhnlichen Blätter sind. Jedes von ihnen ist ein Wunsch, den ein Kind einmal gedacht, vielleicht geflüstert oder nur im Herzen getragen hat. Manche dieser Wünsche leuchten noch. Andere sind müde geworden. Wünsche sind keine Bestellungen Im Zentrum der Episode steht eine einfache, aber tiefgehende Idee: Wünsche sind keine Forderungen. Sie sind Geschichten, die noch nicht erzählt wurden. Genau das macht diese Gute-Nacht-Geschichte so besonders. Sie verspricht keine schnellen Lösungen und keine magischen Abkürzungen. Stattdessen zeigt sie, wie viel Kraft darin liegt, zuzuhören. Unter dem Wunschbaum liest das Mondtier Blatt für Blatt. Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern ruhig, behutsam, so wie man etwas Wertvolles hält. Mit jedem gelesenen Wunsch beginnt ein Blatt wieder zu glimmen. Aus einem müden Gedanken wird langsam eine Lichtgeschichte. Aus Stille wird Bedeutung. Kinder erleben hier, dass jeder Wunsch wichtig ist – auch die kleinen. Auch die schweren. Auch jene, für die es vielleicht noch keine Antwort gibt. Das Schattenkind und der Wunsch nach Dazugehören Besonders berührend ist der Moment, in dem das Schattenkind selbst einen Wunsch liest. Es ist kein lauter Wunsch, kein großer Traum. Es ist der Wunsch, nicht falsch zu sein. Diese Szene gibt vielen Kindern – und auch Erwachsenen – das Gefühl, verstanden zu werden. Die Geschichte macht klar: Man muss nicht perfekt sein. Man darf noch auf dem Weg sein. Man darf Schatten und Licht zugleich tragen. Gerade diese leise Akzeptanz macht „Das Buch der verlorenen Wünsche“ zu einer idealen Einschlafgeschichte. Sie beruhigt, ohne zu belehren, und tröstet, ohne etwas zu versprechen, das sie nicht halten kann. Wenn das Tal wieder atmet Am Ende der Geschichte richtet sich der Wunschbaum wieder auf. Neue Blätter wachsen. Lichtgeschichten steigen in den Himmel und finden ihren Platz zwischen den Sternen. Das Tal wird weiter, heller, ruhiger. Nicht, weil alles gelöst ist – sondern weil alles gesehen wurde. Dieser Abschluss wirkt nach. Viele Kinder hören diese Episode mehrfach, weil sie spüren, dass hier nichts drängt. Alles darf sein. Alles hat Zeit. Eine Gute-Nacht-Geschichte für ruhige Abende „Das Buch der verlorenen Wünsche“ eignet sich besonders gut als festes Abendritual. Die ruhige Sprache, die sanfte Erzählweise und die begleitende Hintergrundmusik unterstützen das Einschlafen und schaffen ein Gefühl von Sicherheit. Zur Geschichte gehört außerdem ein passendes Lied mit Samantha Graf, das die Stimmung der Episode aufgreift und den Übergang in die Nacht noch weicher macht. Ein letzter Gedanke für den Abend Wenn du diese Zeilen liest und selbst noch einen Wunsch im Herzen trägst, dann nimm ihn ernst. Er ist nicht zu klein. Und nicht zu groß. Vielleicht wartet er nur darauf, dass jemand ihm zuhört. Abonniere den Kanal, aktiviere die Glocke und entdecke weitere liebevoll erzählte Gute-Nacht-Geschichten aus der Welt des Erklärbären. Du kannst den Kanal jetzt auch als Mitglied unterstützen und so dazu beitragen, dass noch viele weitere Geschichten entstehen. Gute Nacht. 🌙✨
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    16 min
  • Die Sternenbibliothek des Mondtiers #1
    Jan 13 2026
    Episode 1: Der verschwundene Glitzerstern Manche Abende brauchen keine lauten Worte. Sie brauchen Geschichten, die leise sind. Geschichten, die nicht aufregen, sondern ordnen. Genau so beginnt die heutige Gute-Nacht-Geschichte.
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    19 min
  • Das Rehkitz, das die verlorene Melodie der Stille des Winters fand
    Jan 11 2026
    Es gibt Momente, in denen der Winter nicht kalt wirkt, sondern still und wachsam. Wenn Schnee wie ein weicher Mantel über der Welt liegt und jedes Geräusch gedämpft scheint, beginnt eine andere Art des Hörens. Nicht mit den Ohren allein, sondern mit dem Herzen. In einem solchen Winterwald lebte ein kleines Rehkitz. Sein Fell war noch jung, sein Blick vorsichtig, doch in ihm brannte ein leiser Wunsch. Es war kein Hunger, kein Drang nach Schutz. Es war das Gefühl, dass etwas fehlte. Eine Melodie, die einst da gewesen sein musste. Der Wald schwieg, doch dieses Schweigen war nicht leer. Jeder Schritt im Schnee klang wie ein sanfter Ton. Der Atem des Rehkitzes stieg in kleinen Wolken auf, als würde selbst die Luft zuhören. Zwischen den kahlen Zweigen raschelte es kaum merklich, und irgendwo rief eine Eule in die Nacht. Kein Laut drängte sich in den Vordergrund. Alles hatte seinen Platz. Das Rehkitz blieb stehen. Es lauschte. Und in diesem Lauschen begann sich etwas zu verändern. Die Stille war nicht länger Abwesenheit von Klang, sondern ein Raum, in dem sich Bedeutung sammelte. Das Knacken eines Astes, das ferne Wehen des Windes, das leise Rieseln von Schnee – all das fügte sich zusammen wie Noten einer vergessenen Komposition. Vielleicht war diese Melodie nie wirklich verschwunden. Vielleicht war sie nur überdeckt gewesen vom Lärm der Welt. Der Winter hatte sie bewahrt, tief unter Eis und Zeit, um sie jenen zurückzugeben, die still genug waren, sie zu hören. Das Rehkitz spürte Wärme. Nicht auf der Haut, sondern innen. Eine Ruhe, die blieb, auch als es sich wieder in Bewegung setzte. Es musste die Melodie nicht besitzen. Es reichte, dass es sie gefunden hatte. Und vielleicht, wenn wir selbst in einer Winternacht innehalten, die Augen schließen und dem Schweigen Raum geben, hören wir sie auch. Diese leise, tröstende Musik, die uns daran erinnert, dass selbst die tiefste Stille etwas zu erzählen hat.
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    37 min
  • Der Winter, der zuhören lernte
    Jan 6 2026
    Eine Gute-Nacht-Geschichte für stille Januarabende Der Januar ist eine besondere Zeit. Die Feiertage sind vergangen, die Welt wirkt entschleunigt, und draußen liegt eine Stille, die man fast hören kann. Genau in diese ruhige Phase gehört eine Geschichte, die nicht laut sein will, sondern zuhört. „Der Winter, der zuhören lernte“ ist eine Gute-Nacht-Geschichte für Kinder, Eltern und alle, die den Tag sanft beenden möchten. Im Mittelpunkt steht nicht ein Held, der kämpft, sondern ein Winter, der innehält. Eine Nacht, in der der Wald spricht Die Geschichte beginnt in einem verschneiten Wald. Alles ist gedämpft, jeder Laut wird vom Schnee verschluckt. Drei Tiere begegnen uns in dieser Nacht: Mila, ein vorsichtiges Reh, Lumi, eine junge Schneeeule voller Neugier, und Bruno, ein alter Dachs, der den Wald und seine Jahreszeiten kennt. Was sie verbindet, ist das Gefühl, dass diese Nacht anders ist. Der Winter wirkt nicht hart, nicht treibend – sondern aufmerksam. Als würde er zuhören. Die Tiere sprechen leise über ihre Wünsche, ihre Müdigkeit, ihre Hoffnung auf Ruhe. Und zum ersten Mal scheint der Winter nicht einfach nur da zu sein, sondern wirklich wahrzunehmen, was um ihn herum geschieht. Wenn Stille zur Antwort wird Der Winter antwortet nicht mit Worten. Er antwortet mit sanftem Schnee, mit ausbleibendem Sturm, mit einer Kälte, die nicht beißt. Die Geschichte zeigt, dass nicht jede Antwort laut sein muss, um verstanden zu werden. Gerade für Kinder ist das eine wichtige Erfahrung: Dass Ruhe kein Mangel ist. Dass Stille etwas tragen kann. Dass man nicht immer reagieren, erklären oder kämpfen muss. Der Winter wird in dieser Geschichte zu einem Symbol für genau diese Haltung. Er lernt, dass Stärke auch Zurückhaltung bedeuten kann. Eine Prüfung ohne Gewalt In der Nacht zieht eine stärkere Kälte auf. Eine, die nicht zuhören will. Doch statt Flucht oder Kampf entsteht etwas anderes: Zusammenhalt. Die Tiere bleiben, denken an die Schwächeren im Wald und wenden sich erneut an den Winter. Und der Winter entscheidet sich. Er lenkt die Kälte um. Nicht aus Macht, sondern aus Achtung. Diese Szene ist bewusst ruhig gehalten. Keine Dramatik, kein Schrecken. Stattdessen zeigt sie, dass Schutz nicht laut sein muss und dass Verantwortung oft leise getragen wird. Ein Morgen ohne Ende Am Morgen ist der Winter noch da. Aber er drückt nicht mehr. Er macht Platz. Für Licht, für Bewegung, für neues Vertrauen. Die Geschichte endet nicht mit einem Abschied, sondern mit einem Versprechen: Der Winter bleibt, solange er gebraucht wird, und geht, wenn es Zeit ist. Genau wie viele Dinge im Leben. Das macht diese Gute-Nacht-Geschichte besonders geeignet für den Januar. Sie hilft, Übergänge zu verstehen. Vom Tag zur Nacht. Vom Wachsein zum Schlaf. Vom Festhalten zum Loslassen. Das Lied zur Geschichte Begleitend zur Geschichte gibt es das Lied „Wenn der Winter leise wird“, gesungen von Samantha Graf. Es greift die Stimmung der Geschichte auf und übersetzt sie in Musik: sanftes Klavier, ruhige Harmonien und eine Stimme, die nicht führen will, sondern trägt. Das Lied eignet sich perfekt als Einschlaflied, als ruhiger Abschluss des Abendrituals oder als leise Begleitung nach der Geschichte. Ein ruhiger Abschluss für den Tag „Der Winter, der zuhören lernte“ ist mehr als eine klassische Gute-Nacht-Geschichte. Sie lädt dazu ein, selbst leiser zu werden. Nicht alles erklären zu müssen. Nicht alles festhalten zu wollen. Vielleicht hört der Winter draußen wirklich zu. Und vielleicht reicht das schon, um besser einzuschlafen. Wenn dir diese Geschichte gefallen hat, abonniere gern den Kanal, aktiviere die Glocke und unterstütze das Projekt über die neue Kanalmitgliedschaft. So entstehen auch in Zukunft Geschichten, die nicht laut sein müssen – um gehört zu werden. 🌙
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    14 min
  • Die Nacht, in der der Schnee stehen blieb
    Dec 23 2025
    Eine Erklärbär-Gute-Nacht-Geschichte über Stille, Zeit und das Recht auf Pause Manchmal gibt es Nächte, die sich nicht wie eine Geschichte anfühlen, sondern wie ein Atemzug. „Die Nacht, in der der Schnee stehen blieb“ ist genau so eine Nacht. In dieser Geschichte fällt Schnee – und doch fällt er nicht. Die Flocken bleiben in der Luft stehen, als hätte die Zeit beschlossen, für einen Moment nicht weiterzugehen. Kein Wind, kein Drängen, kein „gleich noch“. Stattdessen breitet sich etwas aus, das wir oft vermissen: echte Stille. Wenn der Winter langsamer wird Auf einer ruhigen Waldlichtung bemerken die Tiere als Erste, dass etwas anders ist. Finn der Waschbär, Nala die Eule, Bruno der Dachs, Mira das Reh und die kleine Maus Pina spüren es sofort: Diese Nacht bringt keine Gefahr. Sie lädt ein. Nicht zum Handeln. Nicht zum Planen. Sondern zum Dableiben. Der Schnee hängt im Himmel wie festgehaltene Gedanken. Und während niemand genau weiß, warum das geschieht, merken alle sehr schnell: Man muss es nicht verstehen, um sich darin wohlzufühlen. Erinnerungen an laute Winter In der ungewohnten Ruhe kommen Erinnerungen hoch. Winter, die zwar kalt waren, aber nie wirklich still. Zeiten, in denen selbst der Schnee nur Kulisse war, während im Inneren alles weiterlief. Vorräte, Wege, Aufgaben, Sorgen. Immer bereit, immer wach, immer einen Schritt voraus. Die Tiere sprechen darüber – nicht klagend, nicht schwer, sondern ehrlich. Sie merken, dass nicht der Winter das Anstrengende war, sondern das Tempo, mit dem sie ihn durchquert haben. Und dass man manchmal so sehr damit beschäftigt ist, alles richtig zu machen, dass man den Moment verpasst, in dem eigentlich nichts falsch ist. Die Erkenntnis: Nichts tun ist auch etwas Der Kern dieser Geschichte liegt genau hier. In dem Moment, in dem Finn ausspricht, was viele fühlen: „Ich weiß gerade nicht, was ich machen soll.“ Und zum ersten Mal ist das kein Problem. Die Tiere erkennen, dass Stillstand kein Fehler ist. Dass Pausen nicht immer Vorbereitung sind. Manchmal sind sie einfach das Ziel. Ein Ort, an dem man nichts leisten muss, um dazuzugehören. Der Schnee beginnt sich langsam wieder zu bewegen. Nicht hastig, nicht plötzlich. Er fällt nicht, er kommt an. Und mit ihm kehrt die Zeit zurück – verändert, weicher, freundlicher. Ein Atemholen vor Weihnachten Diese Geschichte ist bewusst leise erzählt. Sie will nichts erklären und niemanden belehren. Sie lädt ein, selbst langsamer zu werden. Gerade in der Vorweihnachtszeit, wenn selbst schöne Dinge schnell zu viel werden können, wirkt sie wie ein gemeinsames Innehalten. Für Kinder ist sie ein sanfter Übergang vom aufregenden Tag in die Nacht. Für Eltern ein stilles Erinnern daran, dass Ruhe nicht verdient werden muss. Für alle ein kleines Zeichen, dass man nicht immer weiterlaufen muss, um anzukommen. Eine Pause, die dazugehört So wie der Schnee in dieser Nacht kurz stillsteht, macht auch der Erklärbär eine Pause. Nach dieser Geschichte wird es für eine Weile ruhig. Die nächste Gute-Nacht-Geschichte erscheint ab dem 6. Januar 2026. Bis dahin dürfen diese Worte nachklingen. Immer wieder gehört werden. Vielleicht an Abenden, an denen alles zu laut war. Oder an Nächten, in denen man sich wünscht, die Zeit würde kurz warten. Manchmal tut sie das ja. Ganz leise. Wie Schnee, der einen Moment lang stehen bleibt.
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    23 min
  • Als die Nacht am längsten war
    Dec 21 2025
    In der längsten Nacht des Jahres fürchten sich viele Tiere, dass das Licht nicht zurückkommt. Nur ein alter Maulwurf kennt die Wahrheit – und erzählt sie einem neugierigen Fuchs weiter.
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    26 min
  • Die Laterne, die nicht heller werden wollte
    Dec 18 2025
    Im Dorf der Waldtiere gibt es eine uralte Laterne, die jedes Jahr heller leuchtet, je näher Weihnachten rückt. Doch dieses Jahr bleibt sie matt. Ein junges Eichhörnchen glaubt, die Laterne sei kaputt – bis es entdeckt, was wirklich fehlt.
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    25 min