Couverture de Boogeyman – Der Name in der Dunkelheit

Boogeyman – Der Name in der Dunkelheit

Boogeyman – Der Name in der Dunkelheit

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Es gibt Wörter, die verändern einen Raum, ohne dass überhaupt etwas passiert. Du sagst sie – und plötzlich fühlt sich ein Flur anders an. Ein Schrank wirkt tiefer. Und unter dem Bett ist nicht mehr nur Dunkelheit, sondern Möglichkeit. In dieser Folge geht es um den Boogeyman – aber nicht als „ein Monster mit Biografie“. Sondern als Prinzip: als Platzhalter für Angst, für Grenzen, für das, was Kinder (und manchmal auch Erwachsene) nicht sehen können – aber trotzdem spüren. Wir schauen uns an, was man historisch und sprachlich wirklich greifen kann: - warum der Begriff boogeyman im Englischen überraschend spät schriftlich belegbar wird - wie sich das Wortfeld rund um „bogey“ etymologisch zurückverfolgen lässt - warum der Coco in Spanien und Portugal so stark ist – und wie Francisco de Goya ihn 1799 in „Que viene el Coco“ sichtbar macht - weshalb Figuren wie der Hombre del Saco („der Mann mit dem Sack“) so tief sitzen – weil es hier nicht nur um Grusel geht, sondern um das Motiv des Verschwindens - und wie der Butzemann in Deutschland sogar bis ins Kinderlied hinein „umverpackt“ wurde Außerdem: Warum der Boogeyman als Idee bis heute funktioniert – in Horror, Popkultur und in diesem einen Moment, in dem Dunkelheit plötzlich einen Namen bekommt. Hinweis: In dieser Episode geht es um Kinderschreckfiguren und bedrohliche Motive – ohne drastische Details. Wenn du mir deine Gedanken zur Folge dalassen möchtest: 📍 Instagram: @chronik.der.schatten_podcast
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