Épisodes

  • Konversionspraktiken in Freikirchen: Was erleben Betroffene?
    Mar 6 2026

    Homosexuelle Menschen werden in Freikirchen dazu gedrängt, sich sogenannten Konversionsmassnahmen zu unterziehen. Auch heute noch. Ihre Sexualität gilt dort als Sünde – und soll «geheilt» werden.

    Auch die EVP-Politikerin Lea Blattner hat das erlebt. Nachdem sie öffentlich wegen ihrer sexuellen Orientierung angefeindet worden war, sprach sie über das jahrelange Leiden, das sie in ihrer Freikirche durchmachen musste – inklusive Konversionstherapien. Auf ihre Geschichte hin meldeten sich weitere Betroffene mit ähnlichen Erfahrungen.

    Warum gibt es noch heute Konversionspraktiken? Welche Folgen haben sie für die Betroffenen? Und warum ist das in der Schweiz nicht verboten?

    Darüber spricht Janina Gehrig aus dem Gesellschafts- und Debattenteam in der aktuellen Folge von «Apropos». Zudem berichten Betroffene, was die Konversionsversuche in den Freikirchen für ihr Leben bedeutet haben.

    Host: Alexandra Aregger

    Produzentin: Valeria Mazzeo

    Mehr zu Konversionsmassnahmen in der Schweiz

    Im Interview mit Janina Gehrig erzählt Lea Blattner, was sie während der Konversionsmassnahmen erlebt hat

    Haben Konversionsmassnahmen in Freikirchen System? Betroffene erzählen

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    23 min
  • Abnehmen mit KI: Funktioniert das? Und birgt das Risiken?
    Mar 5 2026

    Rezeptideen, individuelle Ernährungspläne und Trainingsprogramme: Immer mehr Menschen setzen beim Abnehmen auf Künstliche Intelligenz. Auch Patrizia Pellegrini (Name geändert) hat sich zu Beginn des Jahres dazu entschieden, ihr Gewicht mit Unterstützung eines KI-Coachs zu reduzieren.

    Täglich steht sie im Austausch mit der digitalen Assistenz: Sie dokumentiert ihre Mahlzeiten, erkundigt sich nach der passenden Brotauswahl im Supermarkt und prüft, ob der Nachtisch abends noch drinliegt.

    Was taugt die KI als Abnehmcoach ? Wo sind ihre Grenzen? Und was sagen Fachpersonen dazu?

    Denise Jeitziner, Redaktorin im Ressort Leben, hat Patrizia Pellegrini während ihres Abnehmprogramms begleitet. In der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» zeigt sie auf, was Künstliche Intelligenz beim Abnehmen leisten kann – und wo man kritisch bleiben sollte.

    Host: Alexandra Aregger

    Produzentin: Valeria Mazzeo

    Mehr zum Abnehmen mit KI

    • Denise Jeitziners Gespräch mit Patrizia Pellegrini und Ernährungsberatern
    • So nutzen Sie Chat-GPT und Co. zum Abnehmen

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    20 min
  • Alle wollen ins Gymi – aber haben alle die gleiche Chance?
    Mar 4 2026

    Diese Woche finden im Kanton Zürich die Aufnahmeprüfungen für das Gymnasium statt. Der Aufnahmeprozess steht seit Jahren in der Kritik. Die Prüfungen seien unfair. Mit der richtigen Nachhilfe und Vorbereitungskursen könne man sich den Eintritt quasi erkaufen, so die Vorwürfe.

    Die Gymiprüfung sorgt nicht nur um Kanton Zürich für Diskussionen. Auch andere Kantone kennen dieses Instrument. Die einen prüfen früher, andere prüfen härter – dritte überhaupt nicht.

    Was bedeuten diese unterschiedlichen Voraussetzungen für die Maturitätsquoten? Wie erfolgreich sind die vielen Gymi-Schülerinnen und -Schüler danach tatsächlich an der Uni? Und warum wollen überhaupt so viele Eltern ihre Kinder ans Gymnasium schicken?

    Das weiss Nina Fargahi aus dem Ressort Zürich. In der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos» geht sie auf die Kritikpunkte zur Gymi-Prüfung ein und erklärt, welche Folgen diese hat.

    Host: Philipp Loser

    Produzentin: Valeria Mazzeo

    Mehr zur Gymi-Prüfung

    • Nina Fargahis Interview mit dem Bildungsexperten Jürg Schoch
    • Nina Fargahi findet: Schafft die Gymiprüfung ab!
    • Drei junge Menschen sprechen darüber, was ihnen der gymnasiale Weg abverlangt hat.

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    14 min
  • Unterschriebene EU-Verträge: Wie geht es nun weiter?
    Mar 3 2026

    18 Dokumente haben Bundespräsident Guy Parmelin und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am Montag unterzeichnet. Sie bilden zusammen die neuen Verträge zwischen der Schweiz und der EU – das bilaterale Vertragspaket.

    Die neuen Verträge markieren einen weiteren Schritt in den Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Ob die Abkommen nun auch in Kraft treten, hängt von den Parlamenten ab. Sowohl das EU-Parlament als auch National- und Ständerat müssen ihnen noch zustimmen – in der Schweiz kommt es zudem noch zu einer Volksabstimmung, die schon jetzt ziemlich polarisiert.

    Doch wie schaut eigentlich die EU auf diesen Prozess? Wie wichtig sind die Verträge für die EU? Und was denkt man dort über die Beziehung zur Schweiz?

    Darüber spricht Brüssel-Korrespondent Dominique Eigenmann in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» und erklärt, wie es nun mit den EU-Verträgen weitergeht.

    Host: Philipp Loser
    Produktion: Sara Spreiter

    Weiterführende Artikel zu den EU-Verträgen:

    • 29 Minuten Artigkeiten – und eine handfeste Überraschung
    • Aus der EU gibt es für die Schweiz derzeit nur Lob und Preis
    • Analyse von Dominique Eigenmann: «Buy European», aber die Schweiz bleibt draussen
    • Verträge mit der EU: «Ehrlich, diese Chance für die Schweiz kommt nicht wieder»

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    25 min
  • Ein neuer Krieg im Iran
    Mar 2 2026

    Am Samstag haben die USA und Israel in einer grossen, koordinierten Militäroperation den Iran angegriffen. Laut Angaben des US-Militärs ist es allein in den ersten 12 Stunden des Angriffs zu rund 900 Militärschlägen gekommen. Dabei ist in der Nacht auf Sonntag auch der Oberste Führer des Iran, Ali Khamenei, getötet worden.

    Der Angriff der USA und Israels kam mit Ansage. Im letzten Juni bombardierten die USA drei iranische Atomanlagen. Bei den gewaltsam niedergeschlagenen Massenprotesten im Januar versprach der US-Präsident den Iranerinnen und Iranern baldige Hilfe. Zuletzt verstärkten die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten massiv, sie verschoben Flugzeugträger, Kampfjets und Zerstörer in die Region.

    Gleichzeitig haben die USA aber in Genf noch letzte Woche mit dem Iran über dessen Atomprogramm verhandelt.

    Was ist das Ziel des Angriffs? Wie geht es mit dem Iran weiter, jetzt, wo Ayatollah Khamenei weg ist? Und was bedeutet dieser Krieg für die Situation im Nahen Osten?

    Christof Münger, Leiter des Ressorts «International», ordnet die aktuelle Lage im Iran ein. Er ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».

    Host: Philipp Loser

    Produzent: Noah Fend

    Mehr zum Krieg im Iran:

    • Leitartikel von Christof Münger: Trump spielt mit dem Leben Tausender Iraner
    • Interview mit Islamwisenschaftler Reinhard Schulze: «Wenn Trump den Iran zur Kapitulation zwingen will, braucht er Bodentruppen»
    • Die aktuellen Entwicklungen im Iran im Newsticker
    • Visuelle Übersicht: So liefen die ersten 12 Stunden der US-Operation «Epic Fury»

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    27 min
  • 17 Jahre ohne Ferien: Der Arzt, der sich zu Tode arbeitete
    Feb 27 2026

    50 Tage vor seiner Pension stirbt Urs Schwarz . An den Folgen übermässiger Arbeit.

    Urs Schwarz war Neurologe, eine Koryphäe auf seinem Fachgebiet . Beliebt und immer zur Stelle, wenn es ihn braucht. Er arbeitet jahrelang, ohne einen Ferientag zu beziehen. Bis es zu spät ist.

    Gegen die Vorgesetzten von Schwarz wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung eröffnet. Vor rund einem Jahr wurde es eingestellt.

    Was bleibt, sind viele offene Fragen: Wie kann es so weit kommen, dass sich ein Mensch zu Tode arbeitet? Warum haben ihn seine Vorgesetzten nicht gestoppt? Was bedeutet sein Tod für seine Familie ?

    Catherine Boss und Thomas Knellwolf vom Tamedia Recherchedesk haben sich intensiv mit Urs Schwarz und seinem Leben auseinandergesetzt – und mit seinen Angehörigen gesprochen. In der neuesten Folge von «Apropos» erzählen sie seine Geschichte.

    Host: Alexandra Aregger

    Produzentin: Valeria Mazzeo

    Die ganze Geschichte von Urs Schwarz zum Lesen

    • Teil 1: Urs Schwarz machte 17 Jahre lang keine Ferien – «zu jeder Zusatztätigkeit bereit», lobte der Chef
    • Teil 2: «Es kam immer mehr Druck und er hat alles gemacht»
    • Teil 3: «Dad, Du wirst sterben»

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    36 min
  • Wie ein Ex-Russe in der Schweiz Kampfdrohnen für die Ukraine herstellt
    Feb 26 2026

    Man nennt den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine auch «Krieg der Drohnen». Fast jede Nacht greift Russland die Ukraine mit Drohnen an. Aber auch die Ukraine nutzt die ferngesteuerten Kampfsysteme, um Angriffe abzuwehren oder Ziele in Russland zu treffen.

    Dabei spielt auch die Schweiz eine Rolle. Hier werden Kampfdrohnen für die Ukraine entwickelt – unter anderem von Mikhail Kokorich, einem Exil-Russen, der in seinem Heimatland deswegen auf der Terroristenliste steht (und seinen russischen Pass inzwischen abgegeben hat).

    In Payerne im Kanton Waadt hat Kokorich ein milliardenschweres Rüstungsunternehmen aufgebaut. Romandie-Korrespondent Benno Tuchschmid hat ihn getroffen.

    Wer ist der Mann? Warum entwickelt er die Drohnen ausgerechnet in der Schweiz? Und ist das mit der Schweizer Neutralität vereinbar?

    Das erklärt Benno Tuchschmid in der neuesten Folge des täglichen Podcasts «Apropos». Dort erzählt er ausserdem, welche Risiken Mikhail Kokorich mit seiner Tätigkeit eingeht.

    Host: Alexandra Aregger

    Produzentin: Valeria Mazzeo

    Mehr zur Schweizer Rolle im Krieg

    • Das Porträt von Benno Tuchschmid über Mikhail Kokorich
    • Die Schweiz lässt Angriffs­drohnen bauen – auch für Abnehmer im Ausland
    • Auch in russischen Waffen steckt viel Schweizer Technologie

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  • Vermessung der Tiefsee: Ein geopolitisch heikles Unterfangen
    Feb 25 2026

    Die Tiefsee ist ein Mysterium. Bis heute. Noch immer wissen wir nicht, wie der Grossteil vom Meeresboden genau aussieht. Das Forschungsprojekt Seabed 2030 will das ändern. Bis 2030 soll der gesamte Meeresboden kartografiert sein. Bisher sind lediglich 27 Prozent des Ozeanbodens präzise vermessen.

    Doch dieses Vorhaben birgt auch Gefahren: Je detaillierter die Karte vom Meeresgrund wird, desto grösser das Potenzial, dass Grossmächte Ansprüche auf bestimmte Gebiete erheben. Das betrifft vor allem die Arktis und damit Grönland. Jene Insel, die ohnehin schon um ihre Autonomie kämpft – nicht zuletzt wegen Donald Trump.

    Welche Herausforderungen birgt die Vermessung der Tiefsee? Was ist der wahre Grund, warum alle hinter Grönland her sind? Und warum ist der Meeresboden heute noch so unerforscht?

    Antworten darauf hat Moritz Marthaler aus dem Ressort Reportagen und Storytelling. Er hat sich vertieft mit der Vermessung der Tiefsee auseinandergesetzt und ist zu Gast in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos».

    Host: Alexandra Aregger
    Produzentin: Jacky Wechsler

    Hier den Text von Moritz Marthaler lesen

    Mehr zum Thema:

    • Mehr als 43’000 Tiefseevulkane wurden bereits entdeckt – doch das ist erst der Anfang
    • Forscher entdecken blühendes Leben — in 10’000 Metern Meerestiefe

    Apropos-Folgen zu Grönland zum Nachhören:

    • Trump will Grönland: Wie weit wird die EU gehen?
    • Grönlands ewiger Kampf um seine Autonomie

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