Épisodes

  • Utopia -Gedanken zur Zukunft #2: Frieden in Nahost
    Jan 8 2026

    Das Thema ist doppelt utopisch: Darüber so zu sprechen, dass man sich nicht sofort in die Wolle kriegt. Und dann auch noch über das große Thema Frieden. PD Dr. Sebastian Elsässer, Islamwissenschaftler an der Universität Kiel baut mit Anja Mutschler einen utopischen Raum, in dem Möglichkeiten für ein friedvolles, zumindest friedvolleres Miteinander in Nahost ausgelotet werden können. Es klingt umsetzbar und in Anbetracht der derzeitigen Realität zugleich utopisch, was die beiden entwickeln. Aber hört selbst - und findet Anjas kleinen Dialektfehler, der zeigt, dass zwei Schwaben sich hier unterhalten haben.

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    39 min
  • Utopia - Gedanken zur Zukunft #01: KI. Mit Matthias Standfest. Die neue Podcast-Serie von 20blue hour (Host: Anja Mutschler)
    Jul 30 2025

    Wir starten was Neues! Mit der ersten Folge der frischen Podcast-Serie „Utopia – Gedanken zur Zukunft“ von 20blue hour lädt Anja Mutschler diesmal den österreichischen KI-Experten Matthias Standfest zum lockeren Zukunfts-Talk über Utopien, KI und Gesellschaft. Warum brauchen wir eigentlich neue, positive Visionen? Wie ist das mit der Künstlichen Intelligenz – Fluch oder Chance? Gemeinsam lassen wir die Gegenwarts-Sorgen mal kurz links liegen und schauen nach vorne: Was kann KI heute? Wo hakt’s gesellschaftlich? Wie finden wir Wege in eine diverse, faire und bewusste Zukunft, ohne dabei unsere Menschlichkeit zu verlieren? Kurzum: taugt KI zu einer menschenfreundlichen Utopie? Matthias ist für Anjas ersten Utopie-Podcast gleich ne harte Nuss. Aber hört selbst! Mindestens gibt es ein paar nerdige Anekdoten. Und ihr erfahrt, wieso "Taschen" entscheidend sind für eine bessere Zukunft.

    Shownotes:

    • Gast: Matthias Standfest (KI-Experte, Wissenschaftler und Unternehmer) Dr. Matthias Standfest
    • Themen: Utopien bauen, wie KI Gesellschaft prägt, Mainstream-Bias, Chancen & neue Wege, Bildung & Politik mal anders gedacht
    • Empfehlung: Studio Ghibli KI-Generator z.B. KI Ghibli Bildgenerator: Erstelle atemberaubende Studio Ghibli Kunst
    • Tipp: Podcast-Folge zu Social Media (S2E6), die erste Folge von Matthias bei 20blue hour zu KI (S1E10) Buchtipp: „Muster“ von Armin Nassihi, Die Frankfurter Schule mal wieder rauskramen
    • Einladung: Wandersalon mit Anja am 9. August, live oder online – Infos auf twenty.blue/news oder LinkedIn
    • Feedback & Fragen: Research Institute - 20blue team@twenty.blue
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    54 min
  • 20blue hour S2, E7: Titel: Desinformation bekämpfen - oder: wie wir unser demokratisches Betriebssystem stabil halten
    May 10 2025

    Als Anja, Maria und Mirko (oder Marko oder Miria) am 30. April 2025 sprachen, ist im Audiofile von Mirko zwischendurch der News-Alert zu hören. Er signalisierte: auch die SPD-Basis hat den Koalitionsvertrag angenommen. Kein Fake! Und Desinformation schon gar nicht. Aber es braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie algorithmisch, von Affekt oder Clickbait getrieben das Sperrfeuer losgeht, um ein zentrales Element demokratischer Politik: eine legitim gewählte Regierung, von Tag 0 an zu desavouieren. Willkommen in der neuen Normalität des Desinformationszeitalters!

    Die drei medienerfahrenen Diskutanten des Podcasts klopfen in der neuen Folge von 20blue hour Möglichkeiten ab, wie dem Dauerangriff auf die liberale Demokratie, oder wie Mirko so schön sagt, dem demokratischen Betriebssystem, entgegnet werden kann. Denn was machen wir mit richtigen Fakten, die aus populistischen Erwägungen so zusammengestellt werden, dass daraus „Systemkrise“ wird? Welche (unrühmliche) Rolle spielen (ökonomisch getriebene) Medien (ohne Erfahrung im Community Building)? Wie konstruktiv können, dürfen, müssen wir sein? Und: was ist eigentlich das Gegenteil von Desinformation? In dem engagierten Gespräch der drei wird viel gelacht, was nicht nur an lustigen Namensneuschöpfungen liegt.

    Links:

    EUvsDisinfo | Detecting, analysing, and raising awareness about disinformation - EUvsDisinfo

    (2) Mirko Lange 🌻 | LinkedIn

    Wie Rechte reden

    20blue hour, Staffel 2, Folge 4: Mit Rechten reden, Ja oder Nein? - 20blue

    Leipziger Autoritarismus Studie - Else-Frenkel-Brunswik-Institut

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    50 min
  • 20blue hour, Staffel 2, Folge 6: Was kommt nach Social Media? Anja Mutschler im Gespräch mit Dominik Ruisinger
    Feb 20 2025

    Social Media ist vieles, aber nicht sozial. Die Anbieter der verschiedenen Plattformen geben uns zwar tolle Möglichkeiten, uns zu vernetzen. Unser Feed ist allerdings vollgestopft mit Unsinn. Was die Bekannte aus dem Studium in Paris heute treibt - taucht im Feed nicht auf. Und wo sind jetzt die Urlaubsbilder meines Bruders hin?

    Mit Dominik Ruisinger hat Podcast-Host Anja Mutschler in der aktuellen 20blue hour-Folge einen Durch-und-Durch-Experten der Digitalen Kommunikation zu Gast. Es ist nicht das erste Gespräch der beiden über die Frage, was gute Kommunikation "in Zeiten von Social Media" (noch) sein kann - aber das erste, bei dem der Recorder mitlief. Beide haben mal Politikwissenschaften studiert und journalistisch und in PR gearbeitet. Aufhänger war Facebooks Turnaround in Sachen Contentcheck und natürlich auch die politische Desinformation vor der Bundestagswahl. Aufgenommen wurde der Podcast am 12. Februar 2025.

    Über den Gast: Dominik Ruisinger ist Fachautor, Dozent und Berater für Digitale Kommunikation. Mit seinem jüngsten Buch "Das Ende von Social Media - warum wir soziale Netzwerke neu denken müssen" (2024 im Schäffer-Poeschel Verlag erschienen) hat der profilierte PR-Experte nicht nur eine einigermaßen provokante These in den Raum gestellt, sondern eine neue Vision von wirklich "sozialen" Netzwerken jenseits der "Algo Media" entwickelt. Anja und er sprechen auch über Resilienz und Coping-Mechanismen, wie man seinen Feed richtig erzieht und warum Freundschaften ein gutes Vorbild für den Gebrauch der digitalen Medien sein können. Für alle, die sich beruflich mit Kommunikation beschäftigen - und für alle Social Media User mit Fragen.

    Fachbuch "Das Ende von Social Media" » dominikruisinger.com

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    48 min
  • 20blue hour, Staffel 2, Folge 5: Nachhaltigkeit 2025 - was geht, Martin Bethke?
    Jan 18 2025

    In der Neujahrsfolge von 20blue hour diskutieren Anja Mutschler, Managing Partner bei 20blue, und Dr. Martin Bethke, Gründer und Geschäftsführer von Butterfly Effects, über Nachhaltigkeit als Chance für Unternehmen im Jahr 2025.Die Experten betonen die Bedeutung eines pragmatischen Ansatzes bei der Integration von Nachhaltigkeit in Geschäftsstrategien. Sie erörtern, wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) als Werkzeug für eine zukunftsfähige Unternehmensausrichtung genutzt werden kann und betonen, dass Nachhaltigkeit und Profitabilität Hand in Hand gehen können.Ein Kernpunkt des Gesprächs ist die Notwendigkeit authentischer und transparenter Kommunikation über Nachhaltigkeitsbemühungen. Bethke und Mutschler ermutigen Unternehmen, offen über Herausforderungen und Rückschläge zu sprechen, da dies das Vertrauen der Verbraucher stärken kann.Die Diskussion hebt hervor, dass der Weg zur Nachhaltigkeit ein schrittweiser Prozess ist, bei dem Unternehmen auch aus Fehlern lernen dürfen. Die Experten plädieren für einen "werteorientierten Pragmatismus" und betonen, dass Nachhaltigkeit zum "neuen Normal" werden sollte.Abschließend geben sie praktische Ratschläge für Unternehmen, die den Weg zu mehr Nachhaltigkeit beschreiten wollen, und betonen die Wichtigkeit, Nachhaltigkeit als integralen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu betrachten.

    Die Bücher von Martin Bethke:

    Bethke | Nachhaltigkeit als Unternehmensstrategie | 1. Auflage | 2024 | beck-shop.de

    Nachhaltiges Wirtschaften als Erfolgsfaktor: Herausforderungen, Strategien und Best Practices für ein zukunftsfähiges Unternehmen | SpringerLink

    Martins Beratungsfirma: Nachhaltigkeit mit Profitabilität - Butterfly Effect Consulting GmbH

    Anjas Research Institute: Research Institute - 20blue

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    47 min
  • Gastepisode: Anja bei Carls Zukunftsinstitut zur Cop: Zeit hat, wer etwas tut
    Nov 18 2024

    In Folge 233 von Michael Carls Podcast spricht Anja Mutschler über ihre Eindrücke auf der COP in Aserbaidschan. Natürlich nicht abschließend, wie soll es sein, aber ihr Eindruck, dass wir uns nicht im Diskurs verlieren dürfen, sondern frische Wege ausprobieren müssen, um voranzukommen, hat sich dort bestätigt - das ist keine schöne Nachricht, aber davon gibt es grade ja auch wenige. Also lieber: mehr Realismus, mehr Machen. Denn sonst tun es andere.

    Grund ihres Besuchs bei der COP29 in Aserbaidschan war eine Einladung des Just Transition Centers der Universität Halle, das sich aus interdisziplinärer Sicht dem Thema des "gerechten Übergangs" widmet - denn Nachhaltigkeit ist Transformation und gerade in den Energieregionen, die hier in Mitteldeutschland (aber im Grunde europa- und weltweit) nun weg von fossilen Brennstoffen müssen, gibt's ganz schön Ärger, Zorn und Unsicherheit. Ein großes Thema, zum dem Anja einen klitzekleinen Beitrag geleistet hat. Ihren Vortrag "How we bring the UFO to the ground" findet ihr im Stream der Vortragsserie vom 14.11. in der Green Zone der COP in Baku: https://www.youtube.com/live/hmmixjQNlY4?si=-un0kVDhyTjs1t0s

    Wir spielen die Folge, die ihr auch bei Carls Zukunftsinstitut direkt findet, auch über unseren Stream ein. #233 Anja Mutschler - Live von der COP: Zeit hat, wer etwas tut!

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    33 min
  • 20blue hour, Staffel 2, Folge 4: Mit Rechten reden - Ja oder Nein?
    Aug 9 2024

    Dr. Fiona Kalkstein vom Else-Frenkel-Brunswik-Institut, Michael Carl von Carls Zukunftsinstitut diskutieren über eine Frage, die sich wohl viele stellen und nehmen dabei alle Akteure in den Blick: Medien, Parteien, Zivilgesellschaft. Weil die Drei, die sich mit dem Thema aus verschiedenen Perspektiven viel beschäftigen, bleibt die Ursachenforschung, die zu dieser Frage geführt hat, nicht aus. Und deshalb endet der Podcast auch damit, dass sie die Frage nochmal neu stellen. Aber hört selbst.

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    54 min
  • Staffel 2, Folge 3: Dezentrales Erinnern und Denkmäler
    Dec 12 2023

    In dieser Dezember-Ausgabe des 20blue-Podcasts spricht die aus dem Westen nach Leipzig gekommene Unternehmensgründerin Anja Mutschler mit einer Frau, die eine andere Geschichte hat: Gesine Oltmanns, Zeitzeugin und Mitgründerin der Stiftung Friedliche Revolution, seit 2009 im Kuratorium und im Vorstand.

    Seit 1983 war Oltmanns in Leipzig in oppositionellen Gruppen. Heute ist sie Projektleiterin des lange geplanten, kontrovers debattierten und schon einmal verschobenen Freiheits- und Einheitsdenkmals in der Stadt. "Wenn wir 2027 fertig sind, dann sind wir gut", sagt sie dazu am Ende des Gesprächs.

    Zuvor aber geht es darum, wie Erinnerung und wie Denkmale funktionieren können. Gesine Oltmanns bietet Einblicke in die Arbeit von "Institutionen der Erinnerungskultur", wobei sie "immer ein bisschen traurig" ist, "dass sich alles so sehr zentralisiert in Berlin", wohl auch durch "politische Nähe". Sie kämpfe für eine "dezentrale Sicht" der Dinge, um regionale Orte des Erinnerns und der "aktiven Demokratiearbeit", die sich mit 1989 verbinde.

    Unterschiedliche Erinnerungen zeigt das Gespräch der beiden: So kam ganz anders als für Mutschler "die Wende" etwa für Oltmanns nicht plötzlich. Sie war ja längst involviert, mehr als andere damals in West und Ost. Dabei war auch für sie die große Demonstration am 9. Oktober 1989 in Leipzig das "Leuchtfeuer".

    Trotzdem mag Oltmanns sich heute weniger auf solche Termine fixieren. Sie sei dankbar, sagt sie, für junge Blicke auf das Thema, denn "junge Leute sehen anders auf die Geschichte als Zeitzeugen und HistorikerInnen".

    Dabei ist hier spannend zu hören, wie es damals war, denn Gesine Oltmanns ist Zeitzeugin. Ihr biografischer Weg führte vom Erzgebirge über das Muldental nach Leipzig, in Räume der Kirche und der Opposition bis ins Gefängnis.

    Sie erzählt auch, wie die "Friedensgebete" einst weit weniger pastoral als sozial relevant waren, wie auch die "Ausreisebewegung" und die "Friedhofsruhe" in der DDR dazu führten, dass sich 1989 dann doch etwas geändert hat.

    Wie aber packt man das in ein Denkmal? Darauf antwortet sie vor allem mit einem Ansatz von Offenheit, Partizipation und dem Hinweis, dass es jetzt auch keinen neuen Architekten-Wettbewerb als vielmehr einen künstlerischen gebe. Auch entscheide nicht mehr eine Jury allein. Schon für die "heikle Standortfrage" sei mit zahlreichen Bürgern eine "kluge Entscheidung" gefunden worden.

    Die Stiftung Friedliche Revolution ist von der Stadt beauftragt, das Denkmal umzusetzen. Sie ist laut Oltmanns eine private Stiftung, die Werte der Friedlichen Revolution vermitteln soll, wozu auch Gewaltfreiheit gehöre.

    Kann aber ein Denkmal einer biografischen Erinnerung wie der von Gesine Oltmanns gerecht werden? Sie sagt: Menschen müssen sich da gut aufgehoben fühlen. Das ist nach ihren Worten auch der Auftrag an eine künstlerische Lösung, ihr persönlicher Wunsch und ein "großes Glück", wenn es gelingen würde.

    "Wir wollen an den 9. Oktober erinnern", sagt Oltmanns, aber auch daran, dass damals nicht nur Leipzigerinnen und Leipziger hier demonstrierten, vielmehr viele Menschen aus ganz Ostdeutschland.

    Zeitzeugen müssen laut Zeitzeugin von ihrem Anspruch weg, damals die alleinigen Akteure gewesen zu sein. Das müsse größer gesehen werden: In ganz Mittel- und Osteuropa habe es eine Revolution gegeben. Nicht in der DDR allein sei damals der eiserne Vorhang zu Fall gebracht worden.

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    1 h