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Serotonin

Lu par : Christian Berkel
Durée : 9 h et 29 min
Catégories : Romans, Contemporains
5 out of 5 stars (3 notations)

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Description

Als der 46-jährige Florent-Claude Bilanz zieht, beschließt er, sich aus seinem Leben zu verabschieden - eine Entscheidung, die auch das neue Antidepressivum Captorix nicht zu ändern vermag, das ihn seine Libido kostet. Er erinnert sich an die Frauen seines Lebens, begegnet einem alten Studienfreund, der als Landwirt im globalisierten Frankreich um seine Existenz kämpft, und er rechnet ab: mit der modernen Gesellschaft, der Wirtschaft, der Politik - und mit sich selbst.

Nie hat Houellebecq so ernsthaft und voller Emotion über die Liebe geschrieben. Zugleich schildert er den Überlebenskampf des Individuums im Zeitalter der Weltmärkte und der gesichtslosen EU-Bürokratie.

©2019 Dumont (P)2019 DAV
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  • Keith B Kofoed
  • 09/10/2019

this book is in german

Audible suggested and sold me a book in german I can't listen to. pretty terrible.

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  • tlafie
  • 25/09/2019

Ich verstehe den Hype nicht

Ich habe mich wirklich bemüht.
Wenn sich die Feuilletonisten überschlagen, muss es doch gut sein, oder?
Nein, das Buch ist nicht gut. Der Autor versucht mit Sex die Aufmerksamkeit für seine banalen Aussagen zu gewinnen. Billig.
Der Sprecher ist gut. Der literarische Wert leider gleich Null. Die Geschichte ist allenfalls langweilig und sexistisch.
Das einzige Buch, das von Houellebecq wirklich gut ist, ist "Karte und Gebiet".
"Unterwerfung" hat mich noch zum Nachdenken gebracht, aber im Schatten von "Serotonin" verliert auch "Unterwerfung" seine Aussagekraft. Alle anderen scheinen provozieren zu wollen um des Provozierens wegen.

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  • Eva Marggraf
  • 20/01/2019

Berkels Stimme macht die Geschichte authentisch

Die Gedanken um das Leben, die Liebe und sämtliche für den Protagonisten damit verbundenen Irrungen und Wirrungen vor dem Hintergrund einer Therapie mit Psychopharmaka werden von Houellebecq äußerst flüssig und unterhaltsam in einer Lebensgeschichte beschrieben. Mit Christian Berkels Stimme versehen, so angenehm und sympathisch, identifiziert sich der Hörer lange mit dem Protagonisten. Erst gegen Ende werden dessen wirklichen Wirrungen deutlich und man beginnt, zu interpretieren und zu hinterfragen und just erneut das ganze Buch von vorne hören zu wollen.

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  • der faire Bewerter
  • 22/08/2019

Was soll dieses Buch?

Abstruse vulgäre Geschichte aus der Perspektive eines Mannes, der ein Problen mit sich und seinen Mitmenschen hat.
Uninteressante und mässig unterhaltsame Erzählung. Ich rate davon ab.

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  • P. K.
  • 23/01/2019

Berkel ist der richtige Mann für Houellebecq

Zunächst einmal besticht Berkel durch sein Französisch. Den ästhetizistischen Duktus des Ich-Erzählers hätte man durch schlecht ausgesprochene Namen ganz schön versauen können (allein den Namen des russischen Autors Gogol betont er falsch, auf der zweiten Silbe). Zudem überzeugt der kühle, leicht nasale Ton, in der er Houellebecqs Text vorträgt. Noch cooler als in "Unterwerfung". Der Mann ist wohlgemerkt 61 (!) und spricht einen depressiven Mittvierziger. Es wäre zu wünschen, dass Berkel auch alle anderen Houellebecq-Romane einliest.

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  • NIKONELLA
  • 18/02/2019

Die unerträgliche Geschwindigkeit des Seins

vorgetragen mit einer gut abgehangenen Erzählstimme überraschte mich der für mich erste Roman von Houellebecq und im Grunde sagt meine gewählte Überschrift alles über den Titel aus
sehr zu empfehlen all denjenigen die das Leben zu ernst nehmen eine wahre Bereicherung meines virtuellen Bücherregals macht Geschmack auf mehr von Houellebecq



3 personnes ont trouvé cela utile

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  • Herbert Smetan
  • 05/02/2019

Kein Stoff für Schwermütige

Michel Houellebecq zeichnet mich eloquenter berauschender Sprache wieder einmal ein erschreckendes Bild unserer Gesellschaft. Und Christian Berkel sorgt mit seiner sonoren Stimme für ein packendes Literaturerlebnis. Wer denkt es wäre reine Fiktion ignoriert, wie nahe diese Fiktion einer potentiellen Realität kommt. Bedrückend ist es, Zeuge zu werden, wie sich beim Protagonisten die Gedanken unkontrollierbar verselbstständigen, irrlichternd versteigen. Man beginnt Verständnis zu entwickeln, für die Gräueltaten, die uns täglich in den Nachrichten verschrecken. Houellebecq zeichnet das Bild einer verstörten und hilflosen Person. Bei mir hinterlässt diese Geschichte tiefe Verunsicherung, die eigentlich Panik sein sollte, denn unsere Gesellschaft ist auf diesem Kurs.

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  • A. Mutschler
  • 14/02/2019

Tolles Buch, perfekt gelesen : ein Hörgenuss!

Ein Buch, wie es nur ein erfahrener Autor schrieben kann. Den Ideologien enthoben, in der Tradition französischer Schriftsteller exizentialistisch, bisweilen derbe, aber und das ist für MH ungewöhnlich, mit einer gewissen, wenngleich schlaffen Wärme seinen Mitmenschen gegenüber. Obwohl er Chauvinist ist und ohne Zurückhaltung dem männlichen Trieb einen großen Raum einräumt, war ich nicht empörte Leserin, sondern faszinierte Zuschauerin. Das ist natürlich der sprachlichen Brillianz zu verdanken, mit der MH in 2-3 Sätzen ganze Psychogramme schreibt und auch den Protagonisten nicht verschont. Definitiv ein Genuss! Die Stimme passt perfekt zum fiktiven Erzähler und auch die Übersetzung ist gelungen.

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  • daniel schröder
  • 21/01/2020

Böser alter Mann

Hoellebecq ist schon schwierig ....seine Frauenfeindlichkeit wirkt deplaziert und aufgesetzt, sein düsterer Blick auf Frankreich hat etwas AFD-artiges ..also eigentlich alles andere als hörenswert.
Aber er kann gut erzählen und man spürt, das hier ein Romantiker am Werk ist, der keiner sein will - irgendwie verzeiht man ihm vieles, weil er ein bißchen was von einem Hofnarren hat, der alles sagen darf, was man nicht sagen sollte.
Und er provoziert halt auch einfach für sein Leben gern....
Davon abgesehen ist dies eine Geschichte über die Einsamkeit in Zeiten des Spätkapitalismus, die Sprecher Christian Berkel gewohnt souverän erzählt.

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  • Amazon Kunde
  • 18/12/2019

Houellebecq hat nichts mehr zu sagen.<br />

Nach dem ich Die Möglichkeit einer Insel gelesen hatte, war ich der immer gleichen Thesen von Houellebecq etwas müde und habe Unterwerfung als einzigen seiner Romane nicht gelesen.
Dabei hätte ich bleiben sollen. Serotonin ist eine uninspirierte Aneinanderreihung von Versatzstücken vorrangegangener Romane. Er hat seinem Werk einfach nichts mehr Neues hinzuzufügen, bei so einem öden Roman sollte er vielleicht erstmal ein paar Jahre pausieren. Vorbei die Zeiten in denen er mit Ausweitung der Kampfzone oder Elementarteilchen noch etwas zu sagen hatte.

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  • stellafee
  • 28/05/2019

Frankreich, Kühe, Globalisierung,, Liebe

Der Sprecher Christian Berkel macht seinen Job vom Aller feinsten.
Klare Hörbuchempfehlung.
Monsenieur Houellebecq hat sich viel vorgenommen.
Vielleicht zu viel?
Wieder einmal ein hochbrisantes Thema.
Der Zerfall der traditionellen identitätsprägenden Wirtschaft in Spannungsfeld der Globalisierung. Die Gelbwesten und der vergifzende EU Bürokrstismus.
Und die Unfähigkeit zur Liebe, zu Beziehungen an sich und die Unmöglichkeit
in einer freien Gesellschaft Sinnhaftes zu finden.
Alles relativiert sich, auch die zwischenmenschlichen Beziehungen.
Was bleibt?
Der Schwindel gegenüber dem Leben.
Der Roman ist als ein philosophischer Diskurs zu betrachten.
Ein Gedankenexperiment.
Ein durchschnittlicher Mann um die 45, vom Benehmen ein Proll , doch belesen wie ein Literatirstudent.
Für mich stimmte die Hauptfigur nicht ganz und ihre Beziehungen ebenso wenig .
Es gibt keinen Grund zu Depression?
Wieso schafft es der Kerl, der so dermaßen selbstreflektiert ist nicht, seine geliebten an sich zu binden. .
Doch es gibt sehr schöne, tiefe Gedanken, die uns und unserer Gesellschaft den Spiegel vorhalten.
Manchmal mit literarischen Querverweise manchmal mit anaristischen Gedanken aus Freuds Sexphantasien.
Diese Geschichte ist als Metapher auf einer Metaebene zu verstehen nicht als Realty Soap Biografy
Der Protagonist ist der Mann ohne Eigenschaften, der Nowhere Man.

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