Couverture de Erika Pluhar - Im schwarzen Porsche (3/4)

Erika Pluhar - Im schwarzen Porsche (3/4)

Erika Pluhar - Im schwarzen Porsche (3/4)

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Erika Pluhar reüssiert als junge Frau am Wiener Burgtheater. Die dritte Folge erzählt von einem Leben im Spannungsfeld zwischen eiserner Bühnendisziplin und privaten Schicksalsschlägen. Die Schauspielerin schildert ihre Ehe mit dem späteren Mörder Udo Proksch, das Ringen um familiäre Ordnung und den jähen Tod ihrer Tochter Anna.

  • Sportwagen und Ehe: Nach einer kurzen Liaison mit dem Künstler Walter Pichler heiratet die Schauspielerin den Designer Udo Proksch. Sie lebt zwischen Theater, Mutterschaft und den Alkoholexzessen ihres Mannes, stets flott unterwegs in ihrem schwarzen Porsche.
  • Bruch am Telefon: Eine Affäre mit dem Kollegen Helmut Griem bei Dreharbeiten in Stuttgart beendet die Ehe abrupt. Pluhar diktiert Proksch die Trennung in den Hörer, fährt für den Gerichtstermin nach Wien und kehrt am selben Tag an das schwäbische Filmset zurück.
  • Das Verbrechen: Nach der Ehe mit Erika Pluhar steigt Udo Proksch mit dem Club 45 zum Strippenzieher und Enfant terrible der Republik auf, bevor das Gericht ihn für den versicherten Untergang des Frachtschiffs Lucona und den Tod von sechs Seeleuten zu lebenslanger Haft verurteilt. Pluhar wahrt Distanz zu den Vorgängen, besucht ihn jedoch in der Strafanstalt Karlau.
  • Asthma und Abwesenheit: Die Tochter Anna leidet körperlich unter den unruhigen Verhältnissen und der abwesenden Mutter. Ein Aufenthalt in einem Schweizer Kinderheim lindert ihr schweres Asthma. Ihre Selbstvorwürfe formuliert die Autorin später in dem Buch „Anna, eine Kindheit“.
  • Tonstudio und Todesnachricht: Kurz nach Pluhars Abschied vom Burgtheater im Jahr 1999 stirbt Anna unerwartet. Die Todesnachricht erreicht Erika Pluhar, während sie im Studio das Lied „I will survive /Ich gib nicht auf“ einsingt. Einzig die Verantwortung für den fünfzehnjährigen Adoptivsohn Ignaz zwingt sie, am Leben zu bleiben.

Hören, was bleibt.

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ÜBER LEBENDE LEGENDEN.
In diesem Podcast stellen wir keine Fragen. Wir hören zu. Menschen über 75 Jahren aus dem DACH-Raum erzählen ihr Leben in ihren eigenen Worten – von Entscheidungen, Liebe, Brüchen und dem, was rückblickend wirklich zählt.

Ein Monat, eine Legende, in vier Folgen. Jeden Donnerstag neu.

• Gelebte Geschichte: Wir bewahren individuelle Erinnerungen als Teil unseres kollektiven Gedächtnisses.
• Generationen-Dialog: Wir schlagen eine Brücke zwischen Jung und Alt und zeigen, dass Alter höchste Relevanz hat.
• Aktives Zuhören: Wir begreifen Zuhören als politischen Akt, der den sozialen Zusammenhalt stärkt.
• Echte Stimmen:Ein Format mit journalistischem Anspruch, das durch generative KI nicht ersetzt werden kann.

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