Vom Versuch, den Geschmack Tirols einzufangen
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Aus der Reihe "Die Küchentraditionen Österreichs"
„Für mich gab es immer zwei Arten der Tiroler Küche: die Skihüttenkulinarik für die Tourist:innen und das Essen von der Oma“, erzählt ein 30-jähriger Koch aus Innsbruck. Seine Oma habe jeden Tag nach der Schule für ihn gekocht. Zum Beispiel Tiroler Schlutzkrapfen: gefüllte Teigtaschen aus Roggen- und Weizenmehl, die kurz gekocht und dann in Butter geschwenkt werden. Im Zillertal heißen diese Teigtaschen „Zillertaler Krapfen“, sind größer und werden herausgebraten. „Süße Krapfen“ werden in Tirol „Kiachl“ genannt und je nach Wunsch mit Marmelade oder Sauerkraut serviert. Ähnlich ist es mit den berühmten Tiroler Speckknödeln, die entweder in der Suppe oder als Hauptspeise auf dem Teller landen. Ein Streifzug durch alpine Küchentraditionen zwischen Almen und Tälern.
Gestaltung: Kathrin Wimmer
Eine Produktion des ORF, gesendet am 20.2.2026
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