UFT 4: Christian Kern - Bundeskanzler a. D. & Stephan Schulmeister - Wirtschaftsforscher
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In diesem Vortrag wird das kritische Thema der Energieversorgung in Zeiten globaler Krisen erörtert, insbesondere im Kontext der Herausforderungen, die sich durch die Inflation und den Krieg in der Ukraine ergeben haben. Bernhard Müller, Geschäftsführer des Stadtforschungsinstituts Urban Forum, und Renate Brauner, ehemalige Vizebürgermeisterin von Wien und Präsidentin des Kuratoriums von Urban Forum, eröffnen die Diskussion und betonen die Wichtigkeit des Themas für die urbanen Lebensräume. Müller hebt hervor, dass die Energiepreise und deren Erhöhung in den letzten Jahren tiefgreifende Auswirkungen auf die städtische Bevölkerung haben. Brauner ergänzt diese Sichtweise und wirft einen Blick auf die einseitige Medienberichterstattung, die häufig die Inflation primär auf den Krieg in der Ukraine zurückführt, während weitere Faktoren wie unternehmerische Gier und Marktmechanismen übersehen werden. Sie plädiert dafür, dass die Daseinsvorsorge, die als Grundlage für das tägliche Leben gilt, nicht der Profitmaximierung durch private Unternehmen überlassen werden sollte. Der Vortrag wechselt zu einer Analyse von Christian Kern, einem erfahrenen Energiepolitiker, der die Rolle der EU und der Mitgliedsstaaten in der Energiewende hinterfragt. Er beleuchtet den aktuellen Paradigmenwechsel, in dem Politik wieder eine aktivere Rolle einnimmt, besonders im Lichte der Krisen. Kern diskutiert die Notwendigkeit, die Energiepolitik neu zu gestalten, um der Klimakrise zu begegnen und gleichzeitig den Wohlstand zu sichern. Dabei verweist er auf die frühere Dominanz neoliberaler Ideologien in der europäischen Wirtschaftspolitik und deren nachteilige Auswirkungen auf die soziale Ungleichheit. Stefan Schulmeister knüpft an Kerns Argumentation an und thematisiert die Verflechtung von Energiepreisen, Marktmechanismen und sozialen Missständen. Er thematisiert die Missstände, die durch die Liberalisierung der Energiemärkte entstanden sind, und kritisiert, dass die Verantwortung für die hohen Energiepreise nicht nur den Unternehmen, sondern auch politischen Entscheidungen zuzuschreiben ist. Besonders die Antwort auf zukünftige Herausforderungen müsse politisch gestaltet werden, um soziale Gerechtigkeit zu sichern und den Klimawandel zu bekämpfen. In der abschließenden Diskussion wird die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Umdenkens in der Energiepolitik erörtert. Die Teilnehmer betonen, dass Investitionen in erneuerbare Energien und eine Neugestaltung der Marktmechanismen nötig sind, um der Energiekrise effektiv zu begegnen. Das Ziel ist es, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Bevölkerung nicht vernachlässigt werden. Die Erkenntnis, dass ein kollektives, politisches Handeln unerlässlich ist, führt die Diskussion in eine produktive Richtung, in der neue Lösungen für die Herausforderungen der urbanen Energiewirtschaft erörtert werden müssen.
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