Cover of Vergiss Dich nicht

Vergiss Dich nicht

Vergiss Dich nicht

By: Christine Leyroutz & Bettina Riepl
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Ein Podcast rund ums Thema Demenz… mit Herz, Hirn und Humor begleiten wir Betroffene, Angehörige und professionelle Betreuer:innen.Christine Leyroutz & Bettina Riepl Hygiene & Healthy Living Psychology Psychology & Mental Health
Episodes
  • Demenz: „Ich kann nicht mehr“ – wenn Angehörige an ihre Grenzen kommen ; Folge 32
    18 Oct 2026

    „Ich habe meine Mutter lieb. Aber ich kann nicht mehr.“

    Vielleicht denkst du diesen Satz nur ganz leise. Vielleicht hast du ihn schon ausgesprochen – und dich gleich danach dafür geschämt. Weil du doch versprochen hast, da zu sein. Weil der andere nichts für seine Erkrankung kann. Und weil du dich fragst: Wer übernimmt, wenn ich ausfalle?

    Wenn du einen Menschen mit Demenz begleitest, ist oft vieles gleichzeitig da: Liebe und Wut. Verantwortung und der Wunsch, einfach einmal wegzufahren. Mitgefühl und eine Erschöpfung, die auch nach einer Nacht Schlaf nicht verschwunden ist.

    Irgendwann reicht dann eine weitere Frage, ein Anruf oder eine unruhige Nacht – und du merkst: Es geht gerade nicht mehr.

    In dieser Folge von „Vergiss Dich nicht“ sprechen Christine und Bettina über einen Satz, den viele Angehörige kennen und trotzdem kaum auszusprechen wagen.

    Wann wird aus Belastung Überforderung? Warum fällt es so schwer, Hilfe anzunehmen oder Grenzen zu setzen? Und wie lässt sich ein nächster Schritt finden, wenn schon das Organisieren von Unterstützung zu viel erscheint?

    Wir sprechen über Schuldgefühle, eigene Bedürfnisse und darüber, dass auch die Kraft der Menschen Grenzen hat, die sich liebevoll kümmern. Du musst nicht erst zusammenbrechen, damit deine Erschöpfung ernst genommen werden darf.

    Eine Folge für dich, wenn du gerade viel trägst. Und für alle, die besser verstehen möchten, wie es Angehörigen geht.

    Was würdest du dir wünschen, wenn du sagst: „Ich kann nicht mehr“? Wenn du magst, schreib es uns in die Kommentare.

    🌷 Folge „Vergiss Dich nicht“, damit du keine neue Folge verpasst. Wenn dir unser Podcast hilft, freuen wir uns über deine Bewertung. Teile diese Folge mit einem Menschen, dem es guttun könnte, sich verstanden zu fühlen.

    Vergiss Dich nicht – auch du brauchst Fürsorge.

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    34 min
  • Folge 31: das macht sie doch mit Absicht - wenn Demenz wie Sturheit aussieht
    11 Oct 2026

    „Bei mir stellt sie sich absichtlich so an. Aber wenn Besuch kommt, geht es plötzlich!“

    Kommt dir das bekannt vor? Du erinnerst ans Essen, legst die Kleidung bereit und versuchst zum dritten Mal, zum Duschen zu motivieren. Trotzdem passiert nichts. Doch kaum klingelt die Nachbarin, wird gelacht und geplaudert. Und du stehst daneben und denkst: Warum klappt es bei anderen – und bei mir nicht?

    Solche Momente können wehtun. Sie machen wütend, hilflos und manchmal auch misstrauisch: Ist das wirklich die Demenz? Ist es Sturheit? Oder macht sie das, um mich zu provozieren?

    Über diese Gedanken sprechen viele Angehörige nur ungern. Dabei kennen sie so viele.

    In dieser Folge schauen Christine, klinische Psychologin und Gerontopsychologin, und Bettina genauer hin: Warum kann jemand einen Löffel halten und trotzdem nicht selbstständig essen? Weshalb gelingt ein lebhaftes Gespräch, während Anziehen, Duschen oder Medikamente zum täglichen Kampf werden? Und wie kann es sein, dass ein Mensch überzeugt ist, allein zurechtzukommen, obwohl du jeden Tag erlebst, wie viel Unterstützung er braucht?

    Wir erklären verständlich, was hinter diesen scheinbaren Widersprüchen steckt. Du erfährst, warum „Du musst doch nur …“ häufig nicht weiterhilft, weshalb Druck Widerstand verstärken kann und wie du Unterstützung so gestalten kannst, dass sie leichter angenommen wird.

    Mit Fallbeispielen aus der Praxis, einer Zuschrift aus unserer Community und einer gemeinsam durchgespielten Morgenroutine machen wir das Thema greifbar. Du bekommst konkrete Sätze und Anregungen für deinen Alltag – auch für Momente, in denen Körperpflege abgelehnt wird, das Essen stehen bleibt oder immer wieder der Wunsch kommt: „Ich muss nach Hause.“

    Und wir sprechen darüber, warum nicht jede Veränderung automatisch zur Demenz gehört.

    Wenn du schon einmal gedacht hast: „Er könnte doch, wenn er nur wollte“, ist diese Folge für dich. Vielleicht erkennst du deinen Alltag wieder. Vielleicht wird ein Verhalten verständlicher, das dich bisher verletzt hat. Und vielleicht entsteht dadurch wieder mehr Verbindung.

    Hör dir die Folge an und folge „Damals wie heute“ auf Spotify, damit du keine neue Episode verpasst.

    Welche Situation kennst du selbst? Schreib uns deine Fragen und Erfahrungen. Sie helfen uns, die Themen aufzugreifen, die Angehörige wirklich beschäftigen.

    💕Wenn dir die Folge hilft, freuen wir uns über deine Bewertung auf Spotify. Teile sie auch mit deiner Familie, mit Freunden oder mit jemandem, der gerade einen Menschen mit Demenz begleitet. Manchmal kann eine Folge helfen, einander besser zu verstehen.

    Mehr Beiträge und Anregungen findest du auf unserem Blog unter damalswieheute.com. Entdecke auch Auguste und bleib mit uns auf Instagram und Facebook in Verbindung. Folge uns dort, diskutiere mit und teile Beiträge, die auch anderen helfen könnten.

    Du bist mit deinen Fragen und Gefühlen nicht allein.

    Vergiss dich nicht.

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    35 min
  • Folge 31:Warum folgt mir der Mensch mit Demenz überallhin? – Wenn Nähe zur einzigen Sicherheit wird
    4 Oct 2026

    „Ich kann keinen Schritt mehr alleine machen.“
    „Kaum stehe ich auf, steht er auch auf.“
    „Selbst ins Bad kommt sie mir hinterher.“

    Viele Angehörige kennen genau dieses Gefühl. Und irgendwann wird aus Nähe Enge. Aus Fürsorge Erschöpfung. Vielleicht entsteht sogar der Gedanke: „Warum verfolgt er mich ständig?“

    Doch was für Angehörige wie permanentes Hinterhergehen erlebt wird, hat bei einer Demenzerkrankung häufig eine ganz andere Bedeutung.

    Der betroffene Mensch verliert zunehmend Orientierung und innere Sicherheit. Räume werden fremder, Abläufe unverständlich, Zeit lässt sich schwer einordnen. Und dann bleibt manchmal vor allem eines: der vertraute Mensch.

    Du wirst zum Orientierungspunkt.
    Zur Sicherheit.
    Zum vertrauten Gesicht in einer Welt, die immer weniger vorhersehbar wird.

    Das bedeutet nicht, dass Angehörige diese Nähe immer aushalten müssen. Im Gegenteil: Dauernde Präsenz kann enorm belastend sein. Deshalb sprechen wir in dieser Folge auch darüber, warum dieses Verhalten entsteht, wie Angehörige Grenzen setzen können und wie kleine Momente von Abstand wieder möglich werden können – ohne Schuldgefühle.

    In der neuen Folge von „Vergiss Dich nicht – Der Demenzpodcast“ sprechen wir über ein Verhalten, das sehr viele Familien kennen und über das trotzdem viel zu selten gesprochen wird.

    Denn manchmal bedeutet:
    „Geh nicht weg.“
    eigentlich:
    „Ich weiß gerade nicht, wie ich ohne dich sicher sein soll.“

    Mehr Wissen, Hintergrund und praktische Impulse findest du auch in unserem Blog unter www.damalswieheute.com, sowie auf Facebook und Instagram unter: 💕Vergiss Dich nicht.
    Denn auch Angehörige brauchen Raum, Sicherheit und Momente nur für sich.

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    25 min
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