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KANZLEI AM MIKROFON

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By: Dr. Britta Bradshaw Maraike Lehnhoff Jan Paulick
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Summary
Die Rechtsanwältinnen und Notarinnen Dr. Britta Bradshaw und Maraike Lehnhoff von der KANZLEI AM RATHAUS in Ahrensburg nördlich von Hamburg stellen sich Mandantenfragen, die ihr auch stellen würdet, und Fragen, die ihr euch nicht traut zu stellen. Vorbereiten können sich die beiden nicht. Brauchen sie auch nicht. Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalls berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.KANZLEI AM RATHAUS, Rathausplatz 25, 22926 Ahrensburg Economics
Episodes
  • #107 Kündigungsschutzklage – und dann?
    29 Oct 2026
    Der Arbeitnehmer will seinen Arbeitsplatz zurück, muss sich aber gleichzeitig um einen neuen bemühen. Wahrscheinlich will er das in Wahrheit auch gar nicht, wandelt aber auf diesem Argumentationsweg zur hohen Abfindung. Der Arbeitgeber will die Trennung endgültig durchsetzen, riskiert aber erhebliche Gehaltsnachzahlungen, während die Tage verstreichen. In dieser Gemengelage muss ein Stichwort fallen: „Annahmeverzugslohn“. Britta erklärt, was es damit auf sich hat – und welche auch echt fiesen Strategien Arbeitgeber mitunter anwenden. Apropos fies: Jan kann einmal glänzen und die Wendung „böswillig unterlassener Zwischenverdienst“ zu dieser Podcast-Folge beisteuern. Während der gekündigte Arbeitnehmer Wochen, vielleicht Monate, auf den Kammertermin beim Arbeitsgericht wartet, hat er sich gleichwohl um einen neuen Job zu bemühen. Arbeitgeber vermuten unzureichende Bewerbungsbemühungen und wollen das genauestens überprüfen. Das könnte nämlich den zu zahlenden „Annahmeverzugslohn“ reduzieren oder bestenfalls ganz entfallen lassen. Also auch darüber ist zu reden. Smart setzt sich letztlich Maraike bei der Schätzfrage durch. Die richtige Taktik ist einfach schon der halbe Lohn. Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
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    21 min
  • #106 Erbschaftsteuer: Grenzen für die Verschonung riesiger Betriebsvermögen?
    15 Oct 2026
    KANZLEI AM MIKROFON und der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts haben etwas gemein: Sie beschäftigen sich dieser Tage mit der Frage: Wo liegen möglicherweise Grenzen für die Verschonung riesiger Betriebsvermögen? Und erfüllt die konkrete Ausgestaltung der Erbschaftsteuer überhaupt noch ihren eigentlichen Zweck? Und was ist der Zweck der Verschonung überhaupt? Verfassungsbeschwerde eingereicht hatte ein Neffe, der von seiner Tante ein Sparkassendepot und einen Immobilienanteil erbte – und eben nicht verschont wurde. Darin sieht er einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz. Britta und Maraike umreißen die zwei Welten: Die Welt der Erben von begünstigtem Betriebsvermögen bis zu 26 Millionen Euro und die darüber. Wer begünstigtes Betriebsvermögen im Wert von bis zu 26 Millionen Euro erbt, kann 85 % davon steuerfrei erhalten. Unter strengeren Bedingungen, insbesondere bei einer Behaltensfrist von sieben Jahren und entsprechenden Vorgaben zur Lohnsumme, sind sogar 100 % drin. Darüber wird es ein bisschen seltsam. Oder wie Maraike mit juristischer Präzision formuliert: Es kommt zur „Durchbrechung des Bereicherungsprinzips“. Einfach runtergebrochen: Kannst du die Steuer nicht zahlen, musst du auch nicht. Wieder juristisch präzise: Verschonungsbedarfsprüfung. Klingt so unscheinbar. Aber allein 2025 wurden auf diesem Weg 3,7 Milliarden Euro an Erbschaft- und Schenkungsteuer erlassen. Was ist also für ein Urteil zu erwarten? Also aus Karlsruhe. Nach dem aus Ahrensburg. Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
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    28 min
  • #105 Notarielles Nachlassverzeichnis: Die Notarin zu Besuch
    1 Oct 2026
    Wer am Tisch mit den Pflichtteilen sitzt, will wissen, wie groß die Torte überhaupt ist. Da kann man den Erben fragen – oder man schickt die Notarin, die alles aufnimmt und ein notarielles Nachlassverzeichnis erstellt. Etwa, weil man befürchtet, vom Erben hinter die Fichte geführt zu werden. Vielleicht hat man sogar konkrete Anhaltspunkte dafür, dass da etwas verschwiegen wird. Knifflig ist die Sache, weil beispielsweise auch Schenkungen aus den letzten zehn Jahren berücksichtigt werden können und sich so auf den Anspruch des Pflichtteilsberechtigten auswirken. Also sind Jahre an Kontoauszügen durchzuwälzen. Aber zurück zum Titel dieser Folge: Die Notarin rückt in der Regel auch aus und nimmt den Hausstand des Erblassers auf. Britta und Maraike berichten, wie unangenehm das sein kann. Und auch, wie viel Arbeit mit der sorgfältigen Anfertigung eines notariellen Nachlassverzeichnisses generell verbunden ist. Ein Umstand, weshalb manche Notare solche Mandate ghosten oder versuchen, sich auf andere Weise das Leben einfacher zu machen. Ein interessantes erbrechtliches Instrument. Die Kapelle bezahlen muss übrigens der Erbe – aber sie schmälert auch die Erbmasse. Und damit am Ende auch das Pflichtstück. Was ihr hier hört, bringt euch weiter, stellt aber keine Rechtsberatung dar. Es kann insbesondere keine individuelle rechtliche Beratung ersetzen, welche die Besonderheiten des Einzelfalles berücksichtigt. Insofern verstehen sich alle Informationen ohne Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.
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    22 min
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