Im Mai 1980 spielt der Geiger Roman Totenberg in Cambridge bei Boston ein Konzert. Danach ist seine Stradivari von 1734 verschwunden. Die Familie verdächtigt schnell einen jungen Geiger aus dem Publikum, der an diesem Abend einen Geigenkasten dabeihatte. Angeklagt wird er nie.
35 Jahre später öffnet eine Frau in Los Angeles den Geigenkasten ihres verstorbenen Ex-Mannes. Sie rechnet mit einer alten deutschen Geige, die kaum etwas wert ist. Ein Geigenbauer aus Pittsburgh braucht eine halbe Stunde, um zu sagen, was wirklich darin liegt.
Eine Geschichte über Sekundenkleber auf einer Stradivari, kleine Stückchen Perlmutt in den Wirbeln und eine Geige, die mit derselben Musik nach Hause kommt, mit der Folge 1 endet.
Die ausführliche Fassung dieses Falls und weitere Fälle, die es nur im Buch gibt, stehen in „Geigen, Gauner und Ganoven. Wenn die Stradivari flöten geht“:
https://streicherwelt.de/products/geigen-gauner-und-ganoven-wenn-die-stradivari-floten-geht
Von Dr. Jörg Kleinalstede, MF-Verlag. Neue Folgen alle 14 Tage sonntags.