Cover of Ella's Welten

Ella's Welten

Ella's Welten

By: Ella Kay
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"Das Leben gibt Dir nicht immer was Du willst, aber immer das was Du brauchst!" In ‚Ella’s Welten‘ spreche ich über meine Wege – die stillen, die steinigen, die einsamen. Ich teile meine Erfahrungen nicht, weil ich mich für besonders halte, sondern weil ich durch echte Tiefen gegangen bin und heute Worte dafür habe. Essstörung, Sucht, Depression. Anhand von Momentaufnahmen erkläre ich, wo ich damals stand, was sich bis heute verändert hat und wer ich sein möchte. Wenn du dich auf deinem Weg manchmal allein fühlst: Du bist hier von Herzen willkommen! Besuch mich gerne: www.ellaswelten.comElla Kay Hygiene & Healthy Living Psychology Psychology & Mental Health
Episodes
  • #26 Ich bin da, aber oft nicht dabei. Wenn etwas Unsichtbares Dein Leben bestimmt.
    11 Oct 2026

    Hallo und von Herzen Willkommen, in einer neuen Folge von Ella's Welten.


    Ein 16. Geburtstag. Eine Familienfeier, bei der ich wieder einmal nicht dabei war. Mein neugeborener Neffe, den ich noch nicht persönlich kenne. Und die Frage, die hinter all dem steht: Was bedeutet es eigentlich, wenn ich sage, dass es mir nicht gut geht?


    In dieser Folge spreche ich darüber, wie sich **meine Depression und meine Essstörung** auf mein Leben auswirken. Auf meine Beziehungen, meine Gedanken, meine Gefühle, meine Kraft und auf all die Dinge, die ich eigentlich so gerne tun würde.

    Warum ich am Leben anderer teilhaben möchte und es trotzdem nicht schaffe, sie zu besuchen. Warum manchmal schon eine Nachricht zu viel ist. Und warum es einen gewaltigen Unterschied gibt zwischen einem schlechten Tag und einer depressiven Erkrankung.


    Ein Interview mit Jim Carrey hat mich vor einiger Zeit auf einen Gedanken gebracht, der mich seither nicht mehr loslässt: das englische Worte für depressiv - "depressed" sollte man eigentlich als „Deep Rest“ lesen – also eine tiefgreifende Pause. Jim Carrey beschreibt eine Depression als etwas, das der Körper braucht, wenn er die Rolle, die wir in der Welt zu spielen versuchen, den Avatar, den wir kreiert haben, nicht länger aufrechterhalten kann.

    Wie genau "fühlt" sich das an, wenn gerade das Fühlen für mich gar nicht möglich ist?


    Und ich erzähle von einer Erkenntnis aus meiner diesjährigen Reha, die mich selbst erschreckt hat: Dass meine Essstörung mich nicht nur betrifft, sondern, dass sie tatsächlich mein Leben gefährdet. Auch wenn ich nach außen noch funktioniere.


    Es geht also um zwei Erkrankungen, die bei mir gerade wieder sehr präsent sind. Um ihre Wechselwirkungen, Auswirkungen und darum, warum psychische Erkrankungen ernst genommen werden müssen – auch wenn, bzw. gerade weil man sie nicht sieht.

    Schlussendlich geht es in dieser Folge nicht nur darum, wie sich eine Depression anfühlt. Sondern, was sie einem Menschen nimmt, obwohl dieser Mensch noch da ist, noch liebt, noch Wünsche hat und noch leben möchte.

    Ich erzähle wie immer aus meinem persönlichen Erleben, nicht als medizinische Fachexpertin.


    Ich freue mich so sehr, dass Du da bist und mir Deine Zeit schenkst. Pass immer gut auf Dich und Deine Lieben auf, hab einen wunderschönen Tag und hoffentlich bis bald!


    Ciao, die Ella...

    ---


    **Weiterführende Links**


    🎬 Jim Carrey – *Your body needs deep rest* (Interviewausschnitt, TIFF):

    https://www.youtube.com/watch?v=lMQJ2bHeP4c


    🌿 **Hilfe und Anlaufstellen:**

    In der Werkstatt auf Ella’s Welten findest Du unter „Wenn Du gerade nicht weiter weißt“ Kontakte zur TelefonSeelsorge, zu Selbsthilfegruppen und weiteren Unterstützungsangeboten in Österreich:


    https://ellaswelten.com/werkstatt-2/


    Du musst nicht alles alleine schaffen.


    --**-- Körper. Geist. Seele. Du. --**--

    Ella’s Welten ✨

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    52 min
  • #25 Hier stehe ich gerade - und häkle...
    4 Oct 2026

    Hallo und von Herzen Willkommen (zurück) in Ella's Welten. Ich freue mich so sehr, dass Du hier bist und zuhörst.

    Fast neun Wochen ist es still geworden in Ella’s Welten. Jetzt sitze ich wieder vor meinem Mikrofon – aber ich bin nicht so aus der Reha zurückgekommen, wie ich es mir vorgestellt hatte.

    Ich fühle mich zurückgeworfen. Meine Essstörung ist wieder lauter, die Depression unberechenbarer und die Zukunft, die vor ein paar Monaten noch ziemlich klare Konturen hatte, fühlt sich plötzlich sehr weit weg an.

    Und damit ist auch eine Frage zurück, die ich eigentlich schon gut kenne: Wer bin ich, wenn ich gerade nichts leisten kann?

    Denn während Akkuschrauber, Garten und große Zukunftspläne noch auf mich warten müssen, verbringe ich erstaunlich viel Zeit mit etwas, von dem ich jahrelang nicht verstanden habe, warum es in psychosomatischen und psychiatrischen Einrichtungen scheinbar allgegenwärtig ist:

    Ich häkle. 😅

    Zwei winzige Babyschuhe für meinen neugeborenen Neffen haben zwei Tage gebraucht. Und vielleicht erzählen gerade diese beiden kleinen Schuhe ziemlich viel darüber, wo ich im Moment stehe.

    In dieser Folge geht es ums Heimkommen, ohne schon angekommen zu sein. Um Rückschritte und Zweifel. Um Leistung und die Frage, welchen Wert wir uns zugestehen, wenn wir gerade nicht „funktionieren“.

    Und um die Erkenntnis, dass ich vielleicht noch nicht weiß, wohin mein Weg von hier aus führt – aber inzwischen etwas besser weiß, unter welchen Bedingungen sich mein Leben für mich nach Leben anfühlt.

    Kein Comeback. Keine fertige Erkenntnis. Keine große Zukunftsvision.

    Nur ein ehrliches: Hier stehe ich gerade.

    Und häkle. 🧶


    Folge mir so gerne, wenn Dir gefällt was ich mache. Schreib mir, wenn Du Lust dazu hast - ich freue mich über jeden Kommentar. Hier drunter oder über meine Website: www.ellaswelten.com. Auf der Veranda findest Du ein Kontaktformular.


    Pass immer gut auf Dich auf,

    Ciao und bis zum nächsten Mal,


    die Ella...

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    38 min
  • #24 Meine Essstörung saß nie auf der Reservebank. Sie hat sich für ein neues Spiel umgezogen.
    2 Aug 2026

    Hallo und von Herzen willkommen in Ella‘s Welten. Ich freue mich wirklich sehr, dass Du heute hier bist und mir Deine Zeit schenkst.

    Seit einer Woche bin ich in der Klinik für psychosomatische Erkrankungen, um mich mit meiner Essstörung auseinander zu setzen.

    Ich dachte also, es sei ein guter Zeitpunkt davon zu erzählen, wie sie entstanden ist, wie sie sich im Laufe der Jahre verändert hat und warum ich heute erkannt habe, dass sie nie wirklich verschwunden war. Sie hat sich nur verändert.

    Ich spreche über Leistungsdruck, Scham, Schulden, Depression, Alkohol, Hochsensibilität, Klinikaufenthalte und darüber, wie eng all diese Themen miteinander und mit der Essstörung verbunden sind.

    Vor allem aber spreche ich darüber, wo ich heute stehe.

    Nicht am Ende dieser Geschichte.Nicht “geheilt”.Sondern mittendrin.

    Ich nehme Dich mit in meinen aktuellen Klinikaufenthalt und erzähle, welche Erkenntnis mich dort völlig überrascht hat – und warum mein Ziel im Moment nicht mehr lautet, regelmäßig zu essen, sondern das Essen auszuhalten.

    Diese Folge enthält meine persönlichen Erfahrungen mit einer Essstörung. Bitte hör sie nur, wenn Du Dich damit im Moment auch wirklich auseinandersetzen kannst.

    Wenn Du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der betroffen ist, wünsche ich mir vor allem eines:

    Dass Du Dich mit diesem Thema nicht alleine fühlen musst.

    Danke für deine Zeit.

    Ich freue mich wirklich sehr, wenn ich etwas von dir hören oder lesen darf – hier in den Kommentaren oder über meine Website.

    Folge mir auch gerne, wenn dir gefällt, was ich mache.


    Pass immer gut auf dich auf,

    Ciao,

    Die Ella…


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    49 min
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