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Description

Wie erträgt man das Vergehen der Zeit, wenn man zur Untätigkeit gezwungen ist? Wie geht man um mit dem Verlust derer, die man geliebt hat? Wer trägt das Erbe weiter?

Richard, emeritierter Professor, kommt durch die zufällige Begegnung mit den Asylsuchenden auf dem Oranienplatz auf die Idee, die Antworten auf seine Fragen dort zu suchen, wo sonst niemand sie sucht: Bei jenen jungen Flüchtlingen aus Afrika, die in Berlin gestrandet und seit Jahren zum Warten verurteilt sind. Und plötzlich schaut diese Welt ihn an, den Bewohner des alten Europas, und weiß womöglich besser als er selbst, wer er eigentlich ist.

Jenny Erpenbeck erzählt auf ihre unnachahmliche Weise eine Geschichte vom Wegsehen und Hinsehen, von Tod und Krieg, vom ewigen Warten und von all dem, was unter der Oberfläche verborgen liegt.
©2015 Knaus Verlag, München (P)2015 Hörbuch Hamburg HHV GmbH, Hamburg

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  • Regine
  • 19/11/2015

hinter die Kulissen geschaut....

ein ganz wunderbares Buch mit vielen guten Gedanken die einem noch lange nachklingen
sehr gut vorgetragen von Friedhelm Ptok

4 sur 4 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Wilma
  • 24/01/2016

Unterhaltend und lehrreich, was will man mehr?

Es geht um Flüchtlinge, aber durch die geschickte Wahl ihrer Hauptperson, eines emeritierten Professors, wird es nicht rührselig, sondern lehrreich, auch wenn es "menschelt" in dem Buch von Jenny Erpenbeck. Und Friedhelm Ptok als Vorleser verleiht dem Professor auf der Suche nach Erkenntnis, die in Anteilnahme mündet, eine glaubwürdige Stimme. Gut recherchiert und gut erzählt, wie schon "Aller Tage Abend".

3 sur 3 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • richtoldi
  • 11/12/2015

Pflichtlektüre für Pegida-Anhänger & Politiker ...

... aber auch für alle anderen zu empfehlen!
Zwar geht es in diesem Buch nicht um die aktuelle Flüchtlingsbewegung aus Syrien, sondern um die aus bzw. durch Libyen vor wenigen Jahren, doch die dahinter stehende Tragödie und die wirtschaftlichen und politischen Zusammenhänge (man könnte auch sagen: Skandale) sind im Grunde die gleichen. Sie erschließen sich im Laufe der Erzählung immer weiter. Schockieren. Machen nachdenklich. Und in der Figur des Protagonisten werden ganz realistische Ansätze zur Bewältigung erlebbar. Wer dieses Buch gelesen bzw. gehört hat, versteht, was heute wirklich zu tun ist - im privaten Bereich ebenso wie im politischen.

3 sur 3 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • anonym
  • 20/03/2016

philophisch tiefgründig und sehr ergreifend

Erpenbeck verdeutlicht mit diesem Roman auf eine sehr bewegende Weise, das das Thema Flüchtlinge jeden Einzelnen etwas angeht. Das es sich dabei nicht um eine temporäre Krise handelt, sondern der Ausdruck unsere Grundhaltung erst daraus eine Krise macht..
Wunderschön gehaltvoll gesprochen von Friedhelm Ptok. Vielen herzlichen Dank.

Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für JEDEN!!!

2 sur 2 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Amazon Customer
  • 03/02/2016

Sehr berührend

Richard, nach vielen Jahren als Professor nun im Ruhestand und Witwer, überlegt, was er mit seinem Leben anfangen könnte!
Da begegnen ihm Flüchtlinge in der Stadt ( Berlin ) und er wird neugierig, will verstehen, warum diese Menschen fliehen und was das für Menschen sind! So sucht er sie in ihren Unterkünften auf, kommt ins Gespräch, schließt sogar so etwas wie Freundschaft mit einigen von ihnen!
Sogar als bei ihm eingebrochen wird, dauert sein Misstrauen nur kurz und bis zum Schluss verlässt ihn nicht das Interesse an den Menschen und deren Lebensplänen!
Der Leser hat immer den Eindruck, dass die Kontakte "auf Augenhöhe" ablaufen!
Das Buch ist in einem wunderbaren Stil geschrieben, nie "gefühlsduselig", stets "am Puls der Zeit", realistisch und einfühlsam!
Aber der Roman zeigt auch sehr gut die Schwierigkeiten der Flüchtlingsproblematik, die vielen kleinen und größeren Missverständnisse zwischen den unterschiedlichen Kulturen!
Wer sich literarisch mit dem Thema befassen möchte, sollte dieses Buch nicht versäumen!

2 sur 2 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Blind Girl
  • Budapest, Hungary
  • 14/02/2018

Straightforward for clever readers

Sensible. Cutting. Deeply filosophical. And yet at times painfully didactic and sermon-like. Where have all the brave editors gone? There was no one to tell Miss Erpenbeck:
‘- Hey Jenny, you’re the smartest woman in the whole German literary market. (in fact Terezia Mora is the one. Unfortunately she doesn’t often show it) You did an excellent job but be aware: you can not please everyone. Drop out the obvious parts and try not to explain that much. It weakens the book. You are a first rate author and not a Fitzek. Don’t write for the ignorant masses and don’t take your readers for silly children. They are presumeably cleverer as you think. And for God’s sake don’t repeat in every second chapter ‘gehen, ging, gegangen’ because it’s not so symbolic after all.

That would be the task. Strangely, you have to remove only a dozen paragraphs to get the perfect novel on the topic. I consider this as a beta-version of a truer ‘Gehen, ging, gegangen’ overloaded with self-explanatory, pathetic, patronizing sentences here and there. Next time try harder, Jenny!

1 sur 1 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Ele
  • Osnabrück. Deutschland und Graz, Österreich
  • 01/02/2016

entschuldigend

Sehr nüchtern und entschleunigend und ernüchternd...
Guter Leser - ruhig aber nicht langweilig
Schöne Zitate und Erzählungen als Pointen

1 sur 1 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Lukas
  • 01/02/2016

ganz ganz großes buch

tolle erzählung, die leicht fließend DASgesellschaftliche thema der gegenwart durchdringt und dem anschein nach gut recherchierte fakten menschlich zugänglich macht

1 sur 1 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • doris
  • 01/02/2016

Man müßte mit 6 Sternen bewerten

Ein Buch das unter die Haut geht. Ich glaube, dass es vielen gut tun würde dieses Buch zu lesen. Es sollte Pflichtlektüre in den oberen Jahrgangsstufen aller Schulen sein. Vielleicht wäre der Fremdenhass dann nur halb so groß. Danke für dieses Buch und Danke an den großartigen Sprecher.

2 sur 3 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Michael
  • 16/12/2015

Aktuell und vielschichtig

Flüchtlinge - eigentlich kann man das Thema kaum noch hören.
Doch Gehen, ging, gegangen wirft einen kritischen Blick hinter die Kulissen einer alternden deutschen Gesellschaft, regt zum Nachdenken an, ohne vorzuwerfen.

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