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Description

Dieses ist der einzige Roman des österreichischen Dichters, der sich sechzigjährig 1942 im Exil das Leben nahm. Worum es in dem Roman geht, hat Stefan Zweig selbst in dem Roman an einer Stelle den Dr. Condor bündig zusammenfassen lassen: "Es gibt eben zweierlei Mitleid. Das eine, das schwachmütige und sentimentale, das eigentlich nur Ungeduld des Herzens ist, sich möglichst schnell freizumachen von der peinlichen Ergriffenheit vor einem fremden Unglück, jenes Mitleid, das gar nicht Mitleiden ist, sondern nur instinktive Abwehr des fremden Leidens von der eigenen Seele. Und das andere, das einzig zählt - das unsentimentale, aber schöpferische Mitleid, das weiß, was es will, und entschlossen ist, geduldig und mitduldend alles durchzustehen bis zum Letzten seiner Kraft und noch über dies Letzte hinaus.".

©2012 Vorleser Schmidt Hörbuchverlag (P)2012 Vorleser Schmidt Hörbuchverlag

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Parfait

Le style et la voix du lecteur recommander à tous ceux qui aiment Stefan zweig

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  • Monika
  • 70 Mile House, BC, Kanada
  • 28/03/2013

Unbedingt hörenswert.

Ein wunderbares Buch, so wunderbar gelesen, dass man meint, selbst an der Handlung teilzunehmen. Es erzählt von einer Epoche, in der von der Hast unseres jetzigen Zeitalters noch nicht soviel zu spüren ist. Stefan Zweig erinnert irgendwie an Hermann Hesse, mit seinem feinen Gespür für Details und einer tiefgehenden Menschenkenntnis, die nicht verurteilt, sondern zeigt, wie schnell eine vermeintliche Stärke zur Schwäche werden und wohin sie führen kann. Ich hatte dieses Buch vor Jahren bereits einige Male gelesen, aber es nun zu hören war ein ganz besonderer Genuß.

15 sur 16 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Dr. P. und Wiebke Jung
  • Seehausen
  • 02/06/2013

Stefan Zweig

Stefan Zweig an sich ist schon unübertroffen, aber dieses Buch, dann auch noch gelesen von Hans Joachim Schmidt, baut eine nicht zu beschreibene Spannung auf.

Ich war ewinfach nur fasziniert vom Thema, Stefan Zweig und dieser Stimme.
Vielen Dank!

6 sur 6 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Akte X
  • 08/02/2016

Gelungene Kombination von Geschichte und Sprecher

Was hat Ihnen am allerbesten an Ungeduld des Herzens gefallen?

Der Ich-Erzähler lässt die dramatische Geschichte, die in der Vorkriegszeit bis zum Ausbruch des 1. Weltkrieges in der damaligen Donaumonarchie spielt, eindrucksvoll erlebbar werden. Dennoch werden nicht nur die psychologischen "Abgründe" des Protagonisten, sondern auch die der Gegenspieler außergewöhnlich plastisch dargestellt. Da der Erzähler in der Rahmenhandlung die tragischen Ent- und Verwicklungen chronologisch berichtet, laufen die Geschehnissen wie auf der Theaterbühne ab. Man verliert nie den Faden, ist immer mitten drin.
1939 vor Beginn des 2. Weltkrieges vollendet, lässt Zweig die Zeit vor dem 1. Weltkrieg noch einmal auferstehen. Die unmerkliche Verknüpfung individueller Schicksale mit der scheinbar unabwendbaren Katastrophe des Krieges ist wohl kaum einem anderen Autor so gelungen wie Stefan Zweig. Da er sich diesem Anliegen mit Leib und Seele verschrieb, ist er daran auch zerbrochen.

Welches andere Buch würden Sie mit Ungeduld des Herzens vergleichen? Warum?

Ohne jeden Zweifel ist "Schuld und Sühne" im Aufbau, in der Dramaturgie und in der psychologischen Tiefe der dargestellten Figuren mit "Ungeduld des Herzens" vergleichbar. Ich bin sicher, der Autor kannte den Roman von Fjodor Dostojewski (1866) und war ebenso fasziniert wie inspiriert.

Welche Figur hat Hans Jochim Schmidt Ihrer Meinung nach am besten interpretiert?

Hans Jochim Schmidt passt mit seiner Stimme und seiner Artikulation hervorragend in die Zeit der "Habsburger Monarchie". Es ist kein Hörspiel, sondern ein Hörbuch. Seine Stimme ist sehr charakteristisch, unverwechselbar, einzigartig. Und dennoch gelingt es ihm, mit nur wenigen Nuancen allen Charakteren Leben einzuhauchen.

Hätten Sie das Hörbuch am liebsten in einem Rutsch durchgehört?

Man kann ein Hörbuch von 17 Stunden nicht in einem Rutsch hören. Außerdem möchte man das auch gar nicht. Ich habe das Buch - aus gegebenen Anlass - nun zum dritten Mal gehört und kann nicht genug davon bekommen.

2 sur 2 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Ing Eva Kohl
  • Wien
  • 18/09/2015

Perfekter Zweig wie wir ihn kennen

Als Stefan Zweig - Fan habe ich endlich auch seinen einzigen Roman genossen - wunderbar, von der ersten bis zur letzten Minute. Die Stimme des Sprechers ist klar und deutlich zu verstehen und gibt doch die Stimmung der Geschichte einfühlsam wieder.
Einzig einige Reaktionsweisen der teilweise noch recht jungen Protagonisten erscheinen mir, die gerade in der Lebensmitte steht, manchmal etwas unlogisch oder doch zumindest kurzsichtig. Was früher mein Mitleid oder Mitgefühl hervorgerufen hätte, erweckt heute nur meine Kritik, es handle sich um Ungezogenheit oder gar Egoismus und mangelnder Rücksicht.
Die Gratwanderung zwischen dem Recht auf Rücksichtnahme und der Verpflichtung selbst Rücksicht zu nehmen, zwischen "besonderen Bedürfnissen" und Integration, zwischen Mitleid und "Ungeduld des Herzens" ist angesichts der momentanen Diskussion um Gleichbehandlung aber jedenfalls aktueller denn je, auch wenn Zweig sie freilich im Kontext uns heute sehr fremd erscheinender Gesellschaftsordnung und Moralvorstellungen diskutiert.

1 sur 1 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Dieter
  • Heathmont, Australien
  • 08/11/2013

Ungeduld des Lesers

Die Geschichte ist schon hörenswert, nur ist das Verhalten des jungen Mannes nicht von Einsicht gekennzeichnet und das zieht alles dann ziemlich in die Länge.

Der Sprecher ist gut gewählt. Zwei Sprecher wären aber besser gewesen, denn die Fähigkeit in den einzelnen Rollen zu sprechen war schon recht begrenzt.

1 sur 1 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Susi
  • Saarbrücken, Deutschland
  • 16/09/2013

Einfach nur großartig

Das Buch hatte ich vor 30 Jahren gelesen, damals schon die Kunst von Stefan Zweig bewundernd. Jetzt kommt mit dem "besten aller Vorleser" (zumindest derer, die ich kenne) Hans Jochim Schmidt eine weitere Dimension hinzu... großartig!

2 sur 3 personne(s) ont trouvé cet avis utile.

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  • Martin
  • 12/05/2018

Fast fünf Punkte

Sehr einfühlsam und In dem passenden Tempo gesprochen. Leider hört man ein Aufnahmegrundrauschen, dass sich sehr leicht entfernen lassen und den Hörgenuss deutlich steigern würde

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  • Boblitzerin
  • 03/07/2015

tief bewegt

sowohl die Worte als auch die ausgedrückten Gefühle liesen mich in die Welt vor 100 Jahren eintauchen und haben mich tief bewegt und gefesselt. Menschen empfinden wohl auch heute nicht anders, aber Stefan Zweig ist es so großartig gelungen die Gefühlswelt in kleinsten Nuancen zu beschreiben, dass ich beeindruckt bin. Der Sprecher mit seiner etwas altmodisch anmutenden Stimme passt perfekt zum Jahr 1913. Unbedingt anhören, dann versteht man wieder besser, was ware Meister der Literatur schaffen.

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    4 out of 5 stars
  • Nic Becker
  • 01/06/2015

Wunderbar erzählt

Neben der Frage des Umgangs mit Krankheit, Behinderung, Ängsten und den sich daraus ergebenden Wechselwirkungen ist vor allem die Sprachgewandtheit und die Beschreibung der k.u.k. Zeit sehr gelungen.

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  • Hans-Georg
  • 04/05/2015

tief aufgewühlt

tief aufgewühlt hat mich diese Geschichte von der Ungeduld des Herzens und der Schwäche des Mitleids